Wer den ganzen Tag im Büro sitzt, ist oft nicht so aktiv, wie er sein sollte. Um zu sehen, wie viele Schritte man am Tag schon gelaufen ist und sich somit ein Grundlevel von Aktivität zu verschaffen, eignen sich besonders Schrittzähler. Inzwischen können Smartphones und Fitness-Armbänder diese Aufgaben übernehmen, allerdings gibt es auch immer noch die klassischen Schrittzähler und Pedometer. Welche Vorteile diese haben und ob sie sich auch heutzutage noch lohnen, verraten wir in unserem Test.

 

Kaufberatung

Facts 

Klassische Pedometer und Schrittzähler sind, im Vergleich zu modernen Smartphones, zwar keine Alleskönner, als Spezialprodukte haben sie den Smartphones und Fitness-Trackern aber einiges voraus. In den meisten Fällen werden sie per Clip an der Hosen- oder Hemdtasche befestigt und verfügen über sensible Bewegungssensoren, die sehr genau Schritte tracken können und dabei keine Erschütterungen mitzählen. Bei einigen Fitness-Tracker wird immer wieder bemängelt, dass sie beim Zähneputzen ebenfalls Schritte mitzählen. Welche klassischen Pedometer sich lohnen und euch bei der Überwachung eurer Schrittmenge helfen, findet ihr im Schrittzähler-Test heraus.

Das kann ein Schrittzähler bringen

Mit einem Schrittzähler versuchen viele Menschen aktiver zu werden und sich selbst herauszufordern. Man kann sich mit dem Gerät Ziele setzen und diese dann im Idealfall auch erreichen – für viele Menschen ist das genau die Motivation, die sie benötigen um wieder etwas gesunder und aktiver zu leben. Dadurch, dass einige Geräte auch errechnen, wie viele Kalorien ihr am Tag durch eure Aktivitäten verbrennt, bekommt ihr auch den Hinweis, ob ihr den Schokoriegel vom Mittag am Abend schon wieder abgelaufen habt. Viele Schrittzähler-Nutzer achten mehr auf ihre tägliche Bewegung und nehmen auch mal die Treppen statt des Fahrstuhls, damit sie auf ihre Tagesziele kommen.

Schrittzähler-Test: Funktionsumfang

Wer sich nicht auf sein Smartphone verlassen will und auch der Genauigkeit von Fitness-Armbändern nicht traut, aber dennoch darauf Acht geben möchte, wie viele Schritte am Tag gemacht werden, der sollte sich über die Anschaffung eines Schrittzählers Gedanken machen. Gerade weil Schrittzähler keine Allround-Talente sein müssen und sich auf eine Funktion spezialisieren, sind sie immer noch sehr beliebt bei Fitness-Enthusiasten. Die modernen Geräte können dabei mehr als man ihnen zutrauen würde, so tracken und analysieren sie auch den Schlaf ihres Trägers und geben so noch genauere Einblicke in das Aktivitätsprofil des Nutzers.

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Schrittzähler-Test: Genauer als ein Smartphone?

Die Frage, ob Schrittzähler genauer sind, als Smartphones, kann man so pauschal nicht beantworten. Es gibt zahlreiche Smartphone-Hersteller und ebenso auch zahlreiche Pedometer-Hersteller – es kommt immer auf die verbaute Technik an. Schrittzähler können dabei auch unterschiedliche Techniken zum Zählen nutzen und dementsprechend auch in der Genauigkeit variieren.

  • Bei mechanischen Schrittzählern wird eine Metallkugel und ein Kippschalter zur Zählung der Schritte genutzt. Bei jedem Schritt verändert sich ihre Position und das Gerät berechnet die Bewegungen der Metallkugel in gelaufene Schritte um. Allerdings kommt es bei dieser Art von Schrittzähler oftmals zu größeren Abweichungen, weil die Kugel auch durch andere Bewegungen den Kippschalter auslösen kann. Dadurch gibt es Abweichungen bis zu 10 Prozent – ein recht hoher Wert.
  • Elektronische Schrittzähler dagegen funktionieren mit einem mikroelektrisch-mechanischem System, das auch kurz mit MEMS abgekürzt werden kann. Jede Bewegung wird dort dreidimensional aufgezeichnet. Der Vorteil: Die Geräte zeichnen nicht jede Erschütterung als Schritt auf und sind somit in vielen Fällen genauer als die mechanischen Konkurrenz-Produkte.

Einige Schrittzähler nutzen daneben auch eine App, um eine Übersicht über die gelaufenen Schritte und verbrannten Kalorien anzubieten.

Schrittzähler und Pedometer im Überblick

Incutex Solar CSX Schrittzähler Medisana ViFit Beurer AS 50
solar
CSX
vifit
beurer
Preis 10,99 Euro 19,99 Euro 30,50 Euro 39,95 Euro
Sensortechnik 2D-Sensoren 3D-Sensoren 3D-Sensoren 3D-Sensoren
Gewicht  41 g 27 g 28 g 76 g
Funktionen
  • speichert Daten bis zu sieben Tage
  • LCD-Display
  • misst gelaufene Schritte, Kilometer und verbrauchte Kalorien
  • speichert Daten bis zu sieben Tage
  • Schrittziele
  • 10-Schritt-Fehlerkorrektur
  • speichert Daten bis zu 15 Tage
  • OLED-Display
  • Armband für Schlafanalyse
  • leichte Handhabung
  • speichert Daten bis zu 14 Tage
  • zeichnet auch Kalorienverbrauch auf
Akku Solar Lithium-Batterie Lithium-Ionen-Batterie Lithium-Batterie
Vorteile
  • günstigster Preis
  • leichte Handhabung
  • benötigt keine Batterien
  • 3D-Sensortechnik
  • leichte Handhabung
  • Aktivitäts-Tracker und Schlafanalyse
  • App gewährt Einblick auf detaillierte Statistiken
  • genauer Sensor
  • modernes Design
  • Belohnungssystem
  • App gewährt Einblick auf detaillierte Statistiken
  • schlichtes Design
  • kann mit Armband am Handgelenk getragen werden
Nachteile
  • Design wirkt billig
  • nur 2D-Sensorik
  • benötigt Batterien
  • enge Bindung an PC-Software
  • schwerster Schrittzähler im Test
  • höchster Preis
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Schrittzähler-Test: Das Fazit

Wie man vermuten könnte, macht sich der steigende Preis bei den Geräten von Beurer und Vifit im Funktionsumfang bemerkbar. Beide Geräte gewähren über die jeweiligen Apps Einblick auf euer Aktivitätsprofil und motivieren mit zusätzlichen Features wie dem Belohnungssystem oder der Möglichkeit den Kalorienverbrauch genau einzusehen. Zudem darf man auch behaupten, dass sie aus dem Teilnehmerfeld das Ansprechendste Äußere haben. Mir gefällt vor allem der schlicht Vifot-Schrittzähler. zudem ist bietet er als einziges Gerät die Möglichkeit an, auch das Schlafverhalten aufzuzeichnen. Dazu ist er sehr leicht und ansprechend verarbeitet - der klare Sieger unseres Tests und echte Konkurrenz für die zahlreichen Fitness-Trackern, die den Markt gerade fluten.

Fitnessfunktionen der Huawei Watch

Fitnessfunktionen der Huawei Watch