Bildschirm einstellen – so geht's richtig

Robert Schanze

Wenn ihr einen neuen Monitor habt, solltet ihr erstmal den Bildschirm richtig einstellen. Wir zeigen, wie ihr die Grundeinstellungen vornehmt.

Ein Bildschirm könnt ihr einmal über die Windows-Einstellungen und einmal über ein eigenes Menü am Monitor einstellen. Ihr solltet beides machen.

Bildschirm einstellen (in Windows)

  1. Jeder Bildschirm hat eine sogenannte native Auflösung. Bei dieser Auflösung ist das Bild am schärfsten. Lest in der zugehörigen Monitor-Anleitung nach, welche das ist oder sucht im Internet danach. Danach könnt ihr sie anpassen:
  2. Die Farbtiefe sollte auf 32-Bit eingestellt sein. Das ist in der Regel korrekt voreingestellt. Die maximale Farbtiefe hängt vom Monitor, der Grafikkarte und Betriebssystem ab. Ihr öffnet sie in Windows 7 über die Erweiterten Einstellungen im Fenster zur Bildschirmauflösung (siehe Screenshot oben). Dann klickt ihr auf den Reiter Monitor.

  3. Sofern gewollt, könnt ihr in diesem Fenster auch die Bildwiederholfrequenz ändern. 60 Hertz sind für Flachbildschirme beispielsweise schon recht optimal. Wenn euer Bildschirm mehr unterstützt, auch gut.
  4. In Windows 10 ändert ihr die Farbtiefe so: Rechtsklick auf Desktop, Anzeigeeinstellungen, scrollt herunter und klickt auf den Schriftzug Adaptereigenschaften anzeigen, klickt auf den Reiter Monitor.

Die wichtigsten Grundeinstellungen sind damit konfiguriert.

Tipp: Kalibriert jetzt noch den Bildschirm, damit Farben auf dem Bildschirm so aussehen, wie sie auch ausgedruckt aussehen.

Bilderstrecke starten
26 Bilder
G-Sync Compatible: Diese Freesync-Monitore funktionieren problemlos mit Nvidia-Grafikkarten.

Bildschirm einstellen (am Monitor selbst)

Wenn euer Monitor per DVI- oder HDMI-Kabel angeschlossen ist, muss man über das Monitor-eigene Menü kaum noch Einstellungen vornehmen. Nutzt ihr hingegen die alte Anschlussart VGA, müsst ihr den Bildschirm-Inhalt richtig auf die Monitorfläche „ziehen“ beziehungsweise „strecken“.

Das geht in einem Menü über die Hardware-Tasten, die sich am Monitor selbst befinden:

  1. Sucht am Monitor nach den Tasten an der Seite oder unterhalb des Bildschirms.
  2. Wenn ihr die Menü-Taste drückt, wird auch dieses entweder mittig oder am Rand des Bildschirms eingeblendet.

Über Untermenüs könnt ihr Folgendes einstellen:

  • Helligkeit, Kontrast, Schärfe, Gamma-Wert
  • Farbeinstellungen (Rot, Grün, Blau), um eventuelle Farbstiche auszugleichen.
  • Bildposition & Energieeinstellungen (Monitor-Abschaltung etc.)
  • Audioeinstellungen, falls euer Monitor auch Boxen integriert hat.

Zu den Kommentaren

Kommentare zu diesem Artikel

Neue Artikel von GIGA TECH

  • Was der Huawei-Bann für Kunden bedeutet: Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten

    Was der Huawei-Bann für Kunden bedeutet: Die 10 wichtigsten Fragen und Antworten

    Aufgrund des US-Handelsembargos gegen Huawei ist Google gezwungen, die Zusammenarbeit mit Huawei zu beenden. Damit ist die Nachricht kein Thema aus den Wirtschaftsteilen der Online-Gazetten mehr, sondern hat erhebliche Auswirkungen – auf Verbraucher in Europa und den Handy-Markt als Ganzes. GIGA-TECH-Chefredakteur Frank Ritter erklärt, welche Folgen das sind und was man jetzt als Verbraucher wissen muss.
    Frank Ritter
  • 20 Beispiele, wie der neue Snapchat-Filter die Geschlechter auf den Kopf stellt

    20 Beispiele, wie der neue Snapchat-Filter die Geschlechter auf den Kopf stellt

    Seit Mitte Mai verfügbar und jetzt schon viral: Der neue Snapchat-AR-Filter. Mit ihm wird aus einem bärtigen Kerl eine hübsche Lady, und umgekehrt. Er funktioniert so gut, dass Grenzen zwischen den Geschlechtern verschwimmen und selbst die GIGA-Redaktion ganz aus dem Häuschen ist. Aus diesem Grund haben wir uns nicht lumpen lassen und die besten Beispiele für euch herausgesucht.
    Laura Li Tung
  • Signal Messenger APK-Download

    Signal Messenger APK-Download

    Der Signal Messenger gilt als sicher und lässt sich leicht bedienen. Selbst Whistleblower Edward Snowden empfiehlt die App. Sie bringt die besten Voraussetzungen mit, um WhatsApp zu ersetzen – kostenlos, sicher, Chats, Telefonie und vor allem keine Verbindung zu Facebook.
    Marco Kratzenberg
* Werbung