Hyperloop – kurz und einfach erklärt

Norman Volkmann

Der Hyperloop ist ein Konzept für ein Transportsystem in Hochgeschwindigkeit. Entwickelt wurde es von Elon Musk, dem derzeitigen CEO von Tesla Motors und ehemaligen Kopf hinter dem Bezahlservice PayPal. Wir erklären euch im Ratgeber, was es mit Hyperloop auf sich hat und wie das Ganze funktionieren soll.

Hyperloop – kurz und einfach erklärt

Fast so schnell wie der Hyperloop: Elektrische Eisenbahn bei Amazon kaufen. *

In der Welt von Futurama bereits ein alter Hut, doch für die Realität ist der Transport in Röhrenform noch nicht mal in den Kinderschuhen. Geht es nach Elon Musk, könnte sich das in der Zukunft allerdings ändern. Musk will mit seinem Projekt Hyperloop nicht weniger als das Reisen und den Transport von Waren revolutionieren. Wir erklären euch, wie das funktionieren soll.

Hyperloop – Rohrpost mit Menschen

Bei der Hyperloop handelt es sich um ein Hochgeschwindigkeitstransportsystem, dessen Konzept von Elon Musk 2013 vorgestellt wurde. Dabei sollen elektrisch getriebene Transportkapseln durch Fahrröhren aus Stahl, in denen ein Teilvakuum herrscht, transportiert werden. Die Energie für die Kapseln soll dabei durch Solarenergie entstehen. Durch das Teilvakuum in der Röhre soll es kaum Reibungswiderstand geben, weshalb Spitzengeschwindigkeiten von bis zu 1200 km/h erreicht werden sollen. In den Kapseln, die aus Aluminium bestehen sollen, können laut Konzept 28 Menschen Platz finden.

Hyperloop-Konzept.

In Nevada fand kürzlich ein erster öffentlicher Test statt, bei dem das Unternehmen Hyperloop One einen Waggon-Prototypen 800 Meter auf Schienen laufen ließ. Das Gerät beschleunigte in 1,1 Sekunden von 0 auf 100 und erreichte 160 km/h bis es mithilfe von Sand wieder zum Stehen kam. Wirklich aussagekräftig war das noch nicht, sollte allerdings auch nur als Test für den Antrieb gelten – und vermutlich als Zeichen, dass die Entwicklung vorangeht.

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Wie realistisch ist das Konzept von Hyperloop?

Auch nach dem ersten Test ist noch nicht genau klar, ob und wann sich das Konzept durchsetzen kann und wird. Erster Personenverkehr wird aber erst nach 2020 erwartet werden können. Allerdings ist eines der Unternehmen hinter Hyperloop, Hyperloop One, nicht nur an der Entwicklung dran, sondern kündigte im Mai 2016 auch einige wichtige Partnerschaften an, die die Zukunft des Unternehmens und der Idee zu sichern scheinen. Zu den Partnern gehören unter anderem:

  • Deutsche Bahn Engineering & Consulting: Abteilung der Deutschen Bahn, die sich um neue Techniken und Technologien beim Transport von Fracht- und Personenverkehr kümmert.
  • AMBERG Group: Schweizer Unternehmen, das sich auf Untertage und Spezialtiefbau (wie Tunnel) konzentriert.
  • Systra:Französisches Ingenieurbüro mit Spezialisierung auf Konstruktion und Entwicklungen von Bahnverkehr und ÖPNV.

Neben Hyperloop One arbeitet auch das Unternehmen Hyperloop Transportation Technologies an ihrer eigenen Umsetzung. Beide Firmen arbeiten unabhängig voneinander und auch Elon Musk ist nicht aktiv an der Entwicklung beteiligt.

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