Ein Gerichtsprozess im amerikanischen Cache County zeigte kürzlich, was geschieht, wenn mächtige Personen der Suchtspirale von Mikrotransaktionen verfallen. Der angeklagte Bibliotheksdirektor hat fast 100.000 Dollar an öffentlichen Geldern gestohlen, um sich dafür Inhalte im Handyspiel Game of War zu kaufen.

 

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Laut The Herald Journal (via Kotaku) hat sich Adam Winger hunderte Guthaben-Karten von dem Geld gekauft, um sie anschließend in Game of War zu investieren. Bei diesem handelt es sich um ein Handy-Spiel von 2013, in dem du als Herrscher Ressourcen verwaltest und Kriege führst.

Vor allem die Werbung des Spiels erntete viel Aufmerksamkeit wegen der trashigen Trailer mit Bikini-Model Kate Upton. So sehr der Angeklagte seine Spuren auch verwischte, die Ermittler kamen auf seine Spur. Adam Winger wurde letzte Woche nun zu 30 Tagen Gefängnis und 100 Stunden gemeinnütziger Arbeit verurteilt.

Dann doch lieber gute Spiele zocken, die es auch fürs Handy gibt:

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13 Spiele, die es auch als Mobile-Games gibt

Einer längeren Gefängnisstrafe entging er dadurch, dass er mit dem Verkauf seines Hauses einen großen Teil des gestohlenen Geldes zurückzahlen konnte. Findest du die Geschichte amüsant oder nur ärgerlich? Sag uns deine Meinung!

Michael Sonntag
Michael Sonntag, GIGA-Experte für Rollenspiele, abgedrehte Shooter und Spiele mit Herz.

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