Daniel Brühl kann schon mal seinen Böser-Nazi-Akzent üben. In „Captain America: Civil War“ wird er aller Wahrscheinlichkeit nach Caps langjährigen Widersacher Baron Zemo mimen. Was dürfen wir von ihm erwarten und wie passt er in das aktuelle MCU hinein?

Zunächst einmal dürfen wir gespannt sein, welchen Zemo wir präsentiert bekommen. Heinrich oder Helmut. Es gibt zwei von der Sorte? Ganz genau. Vater und Sohn. Wobei, eigentlich gibt es eine ganze Erbenlinie von Zemos, die Jahrhunderte weit zurück reicht, aber wir bleiben besser mal beim Thema. Heinrich und Captain America haben sich während des Zweiten Weltkriegs ausführlich gedengelt, was nicht wirklich gut für Heinrich ausging. Cap hat seinerzeit nämlich eine Basis von Zemo angegriffen und während eines Handgemenges eine von Zemo entwickelte Superhaft-Chemikalie (!) freigesetzt, die der arme Heinrich ins Gesicht bekommen hat. Fortan war dessen Maske mit seinem Gesicht verschmolzen. Aua!
Bedenkt man den derzeitigen Stand des MCU, so macht es dabei aber eindeutig mehr Sinn, dass Brühl nicht Heinrich, sondern den Sohnemann Helmut spielen wird und dementsprechend ein tiefsitzendes Rachebedüfnis in Richtung Captain America ausleben darf.

Ein weiterer Aspekt aus den Comics könnte für „Captain America: Civil War“ ebenfalls von Bedeutung sein. Zemo ist in den Comics verantwortlich für die Offenlegung der Kriegsverbrechen von Bucky Barnes a.k.a. „The Winter Soldier“. Sollte sich Bucky also in „Civil War“ in den Augen der Öffentlichkeit rehabilitieren, könnte dem als Nazi-Sohn stigmatisierten Helmut Zemo die Rolle des perfiden Spielverderbers zukommen.

Mehr Infos gib es unserem ausführlichen...

Guide zu Captain America 3: Civil War 

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