Weitere News zu „Star Trek: Discovery“ Staffel 2

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Achtung: Es folgen Spoiler zur Handlung und dem Ende der ersten Staffel von „Star Trek: Discovery“

Star Trek: Discovery Staffel 2 – Offizieller Trailer.

Enterprise trifft auf Discovey

Die erste Staffel endet damit, dass die Discovery ein Notruf-Signal von der U.S.S. Enterprise empfängt. Das legendäre Schiff befindet sich zu diesem Zeitpunkt unter dem Kommando von Christopher Pike, bekannt aus dem ursprünglichen Star-Trek-Pilotfilm „Der Käfig“. Produzent Kurtzman hat schon bestätigt, dass die Enterprise und Captain Pike in der zweiten Staffel eine Rolle spielen, allerdings wird die Discovery weiter im Mittelpunkt stehen. Auch ein Schauspieler für Pike ist schon gefunden, die Rolle geht an Anson Mount.

Sektion 31: Sternenflottengeheimdienst betritt die Bühne

Nach dem Ende der ersten Staffel veröffentlichte CBS eine Bonus-Szene, die aus der letzten Episode geschnitten wurde und eventuell der ursprüngliche Cliffhanger werden sollte. In dem Video sieht man, wie die Spiegel-Version von Captain Georgiou von einem geheimnisvollen Mann namens Leland angesprochen wird, der sie für seine Organisation anheuern möchte.

Dabei handelt es sich um den berüchtigten Sternenflottengeheimdienst Sektion 31, der erstmals in eingeführt wurde und für seine rücksichtslosen und moralisch fragwürdigen Methoden bekannt ist. Der Schauspieler von Leland heißt Alan Van Sprang und hat auf Instagram schon bestätigt, dass er in der zweiten Season eine große Rolle spielen wird – und zwar als Chef von Sektion 31.

Dr. Culber kehrt zurück

Ein tragischer Verlust in der ersten Staffel war der Mord an Dr. Culber, dem Partner des Wissenschaftsoffiziers Stamets durch den Schläferagenten Tyler. Die Fans dürfen aber aufatmen: Der Schauspieler Wilson Cruz sagte Anfang 2018, dass Dr. Culber zurückkehrt. Sein Tod sei „nur ein Kapitel“ der Geschichte und nicht das Ende. Die nächste Episode werde „unglaublich aufregend“, auch wenn Culber und Stamets noch nicht wüssten, wohin die Reise geht.

Mehr Spielraum für die Crew

Viele Zuschauer der ersten Staffel von „Star Trek: Discovery“ kritisierten, dass die Brückenmannschaft die meiste Zeit im Hintergrund blieb und man die Charaktere eigentlich nie richtig kennenlernte. Das soll sich in Season 2 ändern. Die Crew soll stärker in den Fokus rücken. Die Produzenten hoben dabei besonders Lt. Commander Airiam hervor. Die Wissenschaftsoffizierin betreibt den Sporenantrieb – bislang ist nicht ganz klar, ob sie menschlich oder außerirdisch ist.

Kommt Kapitän Lorca zurück?

Die wahre Identität von Kapitän Lorca war vermutlich einer der härtesten Plot-Twists in einer an Überraschungen nicht gerade armen ersten Staffel. In der zwölften Episode stellte sich heraus, dass Kapitän Lorca gar nicht der echte Captain war, sondern sein Gegenstück aus dem Spiegeluniversum. Kurz darauf fand das böse Ebenbild sein Ende, was die Frage aufwirft: Haben wir den Kapitän das letzte Mal gesehen?

Bislang gibt es keine konkreten Hinweise, dass Lorca zurückkehrt. Völlig ausgeschlossen ist es aber nicht. Schauspieler Jascon Isaacs dreht derzeit die zweite Staffel von The OA, allerdings hält er sich die Möglichkeit offen, dass er vielleicht auch in der zweiten Staffel von „Star Trek: Discovery“ mitspielt. Im Gespräch mit dem Hollywood Reporter sagte er nur scherzhaft: „Ich habe euch belogen, seit ich den Job angenommen habe. Und jetzt fragt ihr ausgerechnet mich, wie es weitergehen soll?

„Star Trek: Discovery“ Staffel 2 – CBS bestellt neue Folgen

Für den produzierenden Sender CBS war „Star Trek: Discovery“ bislang ein Erfolg. Die Serie brach den Rekord für die meisten Neuabonnenten des hauseigenen Streaming-Portals an einem Tag – eine Fortsetzung mit einer weiteren Staffel ist daher nur folgerichtig. Marc DeBevoise von CBS Interactive: „Diese Serie hat ein außergewöhnliches Kreativteam und eine Cast, die gezeigt haben, dass sie das Vermächtnis von ‚Star Trek‘ weiterführen können. Wir sind extrem stolz darüber, was sie erreicht haben und freuen uns darauf, den Fans eine zweite Staffel dieser herausragenden Serie zu liefern.“

Das Weltraum-Epos hatte bekanntlich eine schwierige Entstehungsgeschichte. Es gab immer wieder Verzögerungen, der ursprüngliche Show-Runner Bryan Fuller stieg zudem Anfang 2017 wegen „kreativen Differenzen“ aus dem Projekt aus. CBS ging mit der Science-Fiction-Serie auf jeden Fall ein Risiko ein: Eine einzelne Folge von „Star Trek: Discovery“ kostete zwischen 8 und 8,5 Millionen US-Dollar. Dazu kam die Entscheidung, die Serie ausschließlich per Stream und nicht im Fernsehen zu zeigen. Im Vorfeld sorgte das nicht gerade für Begeisterung und wurde von vielen Fans kontrovers diskutiert.

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