PS4 Pro: Boost-Modus erklärt - so verbessert ihr die Performance alter Spiele

Christopher Bahner 31

Eines der interessantesten neuen Features des Firmware-Update 4.50 für die PlayStation 4 Pro ist der Boost-Modus. Aktiviert ihr diesen, wird die Performance von PS4-Spielen verbessert, ganz unabhängig davon, ob diese für die PS4 Pro optimiert wurden. Wie der Boost-Modus genau funktioniert, erklären wir euch im Folgenden.

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Mit Firmware 4.50 könnt ihr nicht nur endlich externe Festplatten an die PS4 anschließen, sondern erhaltet auf der PS4 Pro auch den gänzlich neuen Boost-Modus. Dieser profitiert von der höheren Rechenpower der Konsole und soll so etwa die Bildraten älterer Spiele erhöhen und auch die Ladezeiten verkürzen. Den Boost-Modus könnt ihr dabei ganz einfach über das PS4-Menü ein- oder ausschalten.

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PS4 Pro: Boost Mode für ältere Spiele

Momentan befindet sich das Firmware-Update 4.50 in der geschlossenen Betaphase. Gehört ihr zu den Testern und habt euch das Update heruntergeladen, könnt ihr den Boost-Modus über die Einstellungen der PS4 Pro aktivieren (siehe Bild unten). Dadurch sollen auch Spiele, die nicht mit PS4-Pro-Unterstützung programmiert oder einen entsprechenden Patch erhalten haben, von der erhöhten Leistung der Konsole profitieren.

Laut Sony sorgt der Boost-Modus dafür, dass CPU und GPU der PS4 Pro hochgetaktet werden, wobei vor allem Spiele mit variabler Framerate flüssiger laufen sollen. Zudem sollen sich die Ladezeiten verkürzen. Nutznießer des Boost-Modus wären demnach beispielsweise Spiele wie Bloodborne, The Witcher 3 oder Just Cause 3.

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Boost-Modus: Unterschiede im Detail

Wie Eurogamer berichtet, sollen vor allem auch Spiele, die eine konstante Framerate von 60 Bildern pro Sekunde anpeilen, diese jedoch nicht immer halten können, vom Boost-Modus profitieren. Dazu gehören Spiele wie Tomb Raider: Definitive Edition oder Project Cars. Auch ein Spiel wie Doom mit dynamischer Auflösung, könnte durch den Boost Mode beständiger laufen. Inwiefern der Modus die Hardware beschleunigt, entnehmt ihr der folgenden Tabelle.

PS4 PS4 Pro Boost-Modus
CPU Acht Jaguar-Kerne mit 1.6 GHz Acht Jaguar-Kerne mit 2.1 GHz 1.3x
GPU 18 Radeon GCN compute units mit 800 MHz 36 Radeon GCN compute units mit 911 MHz 2.3x FLOPs
Speicher 8 GB GDDR5 mit 176 GB/s 8 GB GDDR5 mit 218 GB/s 24% mehr Bandbreite, 512 MB mehr Speicher können genutzt werden

Jedoch warnt Sony davor, dass nicht zwangsläufig jedes Spiel durch den Boost-Modus besser laufen muss und es teilweise auch zu unerwarteten Störungen während des Gameplays kommen kann. In so einem Fall wird empfohlen, den Boost-Modus auszuschalten. Bei uns findet ihr übrigens auch eine Spiele-Liste aller optimierter Games für die PS4 Pro ganz ohne Boost-Modus.

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Es sollte euch aber klar sein, dass der Boost-Modus nur die Performance, nicht aber die Grafikqualität älterer Titel verbessern kann. Die Bildraten können sich nur in bestimmten Grenzen erhöhen und auch die Auflösungen werden sich nicht im drastischen Maße verbessern. Die Betaphase soll dabei helfen, Kompatibilitätsprobleme mit bestimmten Spielen herauszufiltern.

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