Nur noch wenige Wochen gilt das 9-Euro-Ticket, dann ist Schluss mit der Billig-Fahrkarte. Damit es bis dahin keine Probleme unterwegs gibt, solltet ihr genau wissen, was ihr mit dem 9-Euro-Ticket auf keinen Fall machen solltet. Sonst kann es schnell mal teuer werden.

9-Euro-Ticket: Diese Fehler solltet ihr nie begehen

Das 9-Euro-Ticket erfreut sich größter Beliebtheit: Schon über 21 Millionen Fahrkarten wurden bundesweit verkauft. Ob für den Weg zur Arbeit, im Urlaub oder für einen Kurztrip übers Wochenende, der günstige Fahrschein ist vielseitig nutzbar und sorgt während der Gültigkeit für unschlagbar günstige Konditionen im Nah- und Regionalverkehr.

Vorausgesetzt, ihr haltet euch an die geltenden Regeln rund um das 9-Euro-Ticket. Züge, Strecken, Fahrradmitnahme, was ihr über die alltäglichen Dos and Don'ts wissen müsst, haben wir bereits in einem eigenen Artikel übersichtlich für euch zusammengefasst. Doch es gibt noch ein paar wichtige Dinge zu beachten.

Stark beschädigte Tickets verlieren ihre Gültigkeit. Anders als bei Bargeld ist das 9-Euro-Ticket nichts mehr Wert, wenn es zerstört wird. Egal ob zerrissen, versengt, nass – all das kann euch zum Schwarzfahrer machen, obwohl ihr bezahlt habt. Laut Redaktionsnetzwerk Deutschland (RND) sind kleinere Schäden oder Eselsohren in der Regel zwar kein Problem. Es müsse aber sichergestellt sein, dass die Prüfmarken unversehrt sind. Damit können Kontrolleure, solltet ihr auf welche treffen, die Echtheit feststellen.

Laminieren verboten! Der eine oder die andere mag ein eigenes Laminiergerät zuhause stehen haben und will lieber sichergehen, dass das 9-Euro-Ticket heile bleibt. Das ist allerdings keine Lösung, denn auch das Laminieren macht euer 9-Euro-Ticket ungültig. Grund dafür soll das spezielle Ticketpapier und der Hitzedruck sein. Tickets können beim Laminieren beschädigt werden. Alternativ könnte eine Schutzhülle helfen, aus der ihr das 9-Euro-Ticket im Zweifel jederzeit wieder herausnehmen könnt.

Papier-Ticket oder auf dem Smartphone: Euer Name ist Pflicht

Das 9-Euro-Ticket ist personengebunden, also nicht auf andere Reisende übertragbar. Habt ihr euer Ticket auf dem Handy gekauft, ist der Name schon angegeben. Auf dem Fahrschein aus dem Automaten muss der Name selbst eingetragen werden. Obacht: Nur wenn euer Name angegeben ist, ist das 9-Euro-Ticket gültig. Ihr müsst außerdem einen gültigen Ausweis auf Nachfrage vorlegen können, sodass Kontrolleure prüfen können, ob das Ticket auf den richtigen Namen läuft.

Das solltet ihr über Fahrten mit dem 9-Euro-Ticket wissen:

9-Euro-Ticket: So geht’s günstig quer durch Deutschland Abonniere uns
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Weiter sind Änderungen durch den Ticketinhaber nicht erlaubt – abgesehen von der Pflicht, den Namen einzutragen. Wenn ihr sonst versuchen solltet, den Fahrschein zu bearbeiten, habt ihr automatisch eure 9 Euro zum Fenster herausgeworfen. Das Ticket verliert auch in diesem Fall die Gültigkeit. Die Hinweise gelten übrigens nicht nur speziell beim 9-Euro-Ticket, sondern für Papierfahrscheine im Allgemeinen. Auch digitale Manipulation eines Tickets führt zum Verlust.