Abo-Erinnerungen beim iPhone: So bringt man Apple zum Schweigen

Holger Eilhard

Seit einiger Zeit kommt es immer häufiger vor, dass App-Entwickler für die Finanzierung zum Abo-Modell greifen. Um die damit gleichzeitig steigende Zahl der Erinnerungen zu reduzieren, hat Apple nun eine neue Option im Angebot.

Abo-Apps: Apple erlaubt Abschaltung der Erinnerungen

Nicht nur Apple setzt verstärkt auf Abonnements, um die eigenen Dienste zu vertreiben. Neben Apple Arcade oder Apple TV+ nutzen auch viele Drittanbieter immer häufiger die Möglichkeit des Abo-Modells dazu, um ihre Apps langfristig finanzieren zu können. Schließt man ein derartiges Abo ab, gibt es von Apple regelmäßige Erinnerungen, wenn eine Abbuchung stattgefunden hat.

Die Zahl der eingehenden Mails von Apple steigt damit schnell. Um diese mögliche Flut an Benachrichtigungen abstellen zu können, hat Apple der Abo-Übersicht in iOS eine neue Funktion spendiert. Wie 9to5Mac berichtet, lassen sich diese Benachrichtigungen nun auf Wunsch komplett deaktivieren. Bei unseren Tests war die Schaltfläche aber nicht nur in iOS 13, sondern auch in iOS 12 vorhanden.

Der dazugehörige Schalter „Verlängerungsrechnungen erhalten“ ist über Einstellungen > eure Apple-ID, der erste Eintrag ganz oben > Abonnements zu finden. Die Rechnungen bleiben weiterhin erhalten und können über die Einkaufsstatistik in den Einstellungen der Apple-ID abgerufen werden.

Hier sind noch einige weitere hilfreiche Funktionen für iOS 13:

iOS 13: 13 versteckte Funktionen.

Deaktivierung der Abo-Erinnerungen: Alles oder nichts

Leider bietet Apple für die Deaktivierung der Erinnerungen derzeit nur einen globalen Schalter an. Eine detailliertere Konfiguration, wenn man etwa nur von einigen Apps derartige Erinnerungen erhalten möchte, erlaubt der iPhone-Hersteller derzeit nicht.

Für einige Nutzer dürfte die Option aber dennoch hilfreich sein, etwa wenn man sich grundsätzlich gegen Abos von Drittanbietern sträubt und nur einige Apple-Dienste regelmäßig verlängert. Hier bietet der globale Schalter möglicherweise eine einfache Möglichkeit, um die alltägliche E-Mail-Flut ein wenig zu reduzieren.

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