Für Apple ist der nächste Computer kein Computer, sondern ein iPad. Mit entsprechendem Zubehör wird das Tablet nämlich immer mehr zu einem MacBook. Bald sollen sich zwei iPads zu einem komplett neues Gerät verbinden lassen. GIGA hat die Details für euch.

 

iPad 10.2 (2019)

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iPad 10.2 (2019)

Apple plant ein Dual-Display-iPad

Während Microsoft mit dem Surface Neo ein Windows-10X-Gerät mit zwei fest verbundenen Displays plant, könnte Apple einen anderen Weg einschlagen. Laut einem nun aufgetauchten Patent könnte Apple nämlich einfach zwei iPads zu einem Dual-Display-Device machen. Über ein Verbindungsstück würden beide iPads miteinander kommunizieren und sich die Arbeit teilen. So könnte beispielsweise ein iPad das Display werden, während das zweite iPad als Tastatur und Touchpad dient – berichtet Macerkopf mit Bezug auf die Patentanmeldung. Die Möglichkeiten sind aber vielfältig, denn man könnte das Dual-iPad auch einfach hochkant stellen und so einfacher Videoanrufe durchführen.

Apple müsste für so ein Gerät natürlich das iPadOS entsprechend anpassen. Im Endeffekt würde man sich so ein MacBook aus zwei iPads erstellen, mit dem Vorteil, dass man ein viel variableres Gerät hätte. Statt nur ein Magic Keyboard zu kaufen, das als Tastatur dient, könnte man so beispielsweise beim Bearbeiten von Fotos, Videos oder in Spielen zusätzliche Bedienelemente darstellen. Man gewinnt ja im Grunde ein zweites Display dazu. Ein Nachteil wären natürlich die Kosten. Man müsste sich zwei gleiche iPads kaufen und würde bei einem im Endeffekt nur das Display nutzen – außer Apple schafft es tatsächlich, die Leistung zu bündeln. Das wäre dann wieder sehr interessant.

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Kommt der iPad-Verbinder wirklich?

Bei Patenten kann man nie wirklich sagen, ob und wann die Ideen umgesetzt werden. Der Adapter, der zweite iPads verbindet, dürfte jetzt nicht so sehr die technologische Herausforderung sein. Die größte Arbeit liegt in der Software und ob Apple dieses Dual-iPad jetzt überhaupt haben will. Solange sich MacBooks noch verkaufen, wäre es unklug, eine bessere Alternative zu bieten. Stattdessen wird man zunächst ARM-Prozessoren verbauen und macOS so für die Zukunft auf dem iPad vorbereiten.