Neue, besorgniserregende Berichte versetzen derzeit Besitzer eines M1-Rechners von Apple in Angst. Sollten sich die Befürchtungen bewahrheiten, dann droht der vorzeitige Ausfall der Macs. Doch einen Hoffnungsschimmer gibt's noch.

 

macOS 11.0 Big Sur

Facts 

Anwenderberichte wie man sie derzeit im Linus-Tech-Tips- oder auch dem MacRumors-Forum findet, geben kräftig Anlass zur Sorge. Demzufolge sorgen Apples neue M1-Macs (also Mac mini, MacBook Air und Pro) beziehungsweise das dazugehörige macOS Big Sur nämlich für unnötig viele Schreibzugriffe auf die verbauten SSDs.

Apples M1-Rechner: Vorzeitiger Verschleiß der SSD

Naturgemäß vertragen derartige Speicherlaufwerke nur eine begrenzte Anzahl von Schreibvorgängen, bis es unweigerlich zu Datenverlusten kommt. Diese Anzahl könnte den Berichten nach aber schon wesentlich früher als üblich erreicht sein. Ergo: Es droht der vorzeitige Ausfall der Apple-Rechner.

Schnell ist er ja, der M1 von Apple. Die Technik dahinter erklärt das folgende Video:

Der Apple M1 – Technik des Intel-Killers erklärt

Zur Verdeutlichung: SSDs mit 256 GB haben oftmals eine sogenannte TBW (Total Bytes Written) von bis 150 TB. Im Schnitt fallen circa 30 TB pro Jahr an. Den Berichten nach, schreiben M1-Macs aber schon allein 15 TB in zwei Monaten. Sprich, die 150 TB an Schreibvorgängen werden dann schon mal in weniger als zwei Jahren erreicht. Damit drohen also wesentlich früher entsprechende Datenverluste. Fürwahr eine beunruhigende Entwicklung ... wenn die Zahlen denn korrekt sind.

Apple hat noch große Pläne mit der neuen Plattform:

Hoffnung: War alles nur ein Messfehler?

Genau da liegt der Hoffnungsschimmer. Die erfahrenen Foren-Nutzer geben nämlich zu bedenken, dass die Tools im Zusammenspiel mit den neuartigen M1-Macs eventuell noch gar nicht die korrekten Daten angeben. Am Ende sind es also nur „Messfehler“ und die Angst wäre unbegründet. Bisher hat sich zumindest Apple zur Problematik noch nicht geäußert. GIGA bleibt aber am Ball und wird berichteten, sobald es Neuigkeiten zu vermelden gibt.