Der Modernisierungskur von macOS 12 Monterey fallen erfreulicherweise weniger Macs zum Opfer als gedacht. GIGA verrät, welche Apple-Rechner zukünftig vom Systemupdate unterstützt werden, wenn die finale Veröffentlichung im Herbst 2021 ansteht.

 
macOS 11.0 Big Sur
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Update vom 7. Juni 2021: Einige alte Zöpfe musste Apple bei der Unterstützung für das kommende macOS 12 Monterey kappen, doch die „Haarschneidearbeiten“ fallen tatsächlich weniger radikal aus als befürchtet. Der iMac darf beispielsweise noch aus dem Jahr 2015 stammen, ebenso das MacBook Pro und das MacBook Air, wie Apple auf der WWDC verrät. Konkret kompatibel sind die folgenden Apple-Rechner mit macOS Monterey alias macOS 12:

  • iMac Ende 2015 oder neuer
  • iMac Pro 2017 oder neuer
  • MacBook Air Anfang 2015 oder neuer
  • MacBook Pro Anfang 2015 oder neuer
  • Mac Pro Ende 2013 oder neuer
  • Mac mini Ende 2014 oder neuer
  • MacBook Anfang 2016 oder neuer

Ergo: Die Unterstützung fällt beispielsweise für das MacBook Air aus 2013 und 2014 oder auch für das MacBook Pro aus 2013, nebst dem MacBook aus 2015.

Die Features von macOS 12 sehen wir in diesem Video:

macOS 12 Monterey: Die Highlights

Originalartikel:

Bisher wurden Nutzerinnen und Nutzer eines MacBooks oder Macs von Apple nahezu verwöhnt, auch verhältnismäßig alte Hardware wurde stets mit dem neuesten Betriebssystem-Update bedacht. Beispielsweise läuft die aktuelle Version, macOS Big Sur, sogar noch auf einem MacBook Air und Pro aus dem Jahre 2013 ohne Probleme. Dieser Freimut Apples könnte mit dem kommenden Update auf macOS 12 jedoch ein plötzliches Ende finden, so jüngste Vermutungen.

Kompatibilität von macOS 12: Apple könnte vielen Macs den Stecker ziehen

Der bekannte macOS-Entwickler Howard Oakley schaute sich nämlich die Routine der jüngsten Firmware-Aktualisierungen an. Die nahmen in der Vergangenheit meist schon vorweg, welche Macs auch im Folgejahr noch mit Updates unterstützt wurden. Auf dieser Grundlage wagt Oakley eine Vorhersage und verrät die möglichen Mindestvoraussetzungen für macOS 12, eine Kompatibilität wäre demnach gegeben für:

  • iMac Ende 2015 oder neuer
  • iMac Pro
  • MacBook Anfang 2016 oder neuer
  • MacBook Air 2018 oder neuer
  • MacBook Pro 2016 oder neuer
  • Mac mini 2018 oder neuer
  • Mac Pro 2019

Für viele Macs wird Big Sur wohl das letzte Systemupdate bleiben, macOS 12 verlangt nach jüngerer Hardware:

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Trifft dies zu, wäre dies ein harter Einschnitt. Vor allem Nutzerinnen und Nutzer eines noch relativ jungen MacBook Air würden vor den Kopf gestoßen. So würde beispielsweise die Unterstützung für das MacBook Air der Jahrgänge 2013, 2014, 2015 und auch noch 2017 entfallen. Da kann man nur hoffen, dass Oakley eher nicht recht behält und sich die Spekulation als inkorrekt herausstellt. Anderseits hatte Apple auch in der Vergangenheit keine Probleme, alte Zöpfe abzuschneiden.

Sehen wir eventuell auch schon im Juni:

Am Montag wissen wir mehr

Gewissheit gibt's dann schon nächste Woche. Apple wird mit nahezu hundertprozentiger Wahrscheinlichkeit auf der hauseigenen Entwicklerkonferenz (WWDC) einen ersten Blick auf macOS 12 gewähren. Im Anschluss erhalten Entwickler Zugriff auf die erste Beta des kommenden Systemupdates. Spätestens dann muss Apple die Mindestvoraussetzungen herausrücken und die aktuellen Befürchtungen zerschlagen oder eben bestätigen.