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Chips in Gehirne: Elon Musk darf an Menschen experimentieren

Neuralink von Elon Musk hat eine Zulassung für Gehirnimplantate erhalten. (© IMAGO / NurPhoto)
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Die Firma Neuralink von Elon Musk darf jetzt Chips in menschliche Gehirne implantieren. Nach eigenen Angaben haben US-Behörden dazu erstmals eine Zulassung für Tests erteilt. Eine klinische Studie soll nun zügig folgen.

Neuralink erhält Zulassung für Gehirnimplantate

Die von Elon Musk gegründete Firma Neuralink hat nach eigenen Angaben eine Genehmigung von US-Behörden erhalten, Tests mit Computerchips in menschlichen Gehirnen durchführen zu dürfen. Das Unternehmen bezeichnet den Schritt als einen bedeutenden Meilenstein. Durch die Zulassung könne nun mit einer ersten klinischen Studie am Menschen begonnen werden (Quelle: Neuralink bei Twitter).

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Elon Musk zufolge sollen die von Neuralink hergestellten Implantate es ermöglichen, Computer über Gedanken zu steuern. Man wolle dabei „extrem vorsichtig sein und sichergehen, dass es gut funktioniert, bevor wir ein Gerät in einen Menschen einsetzen“, wie er im Dezember des vergangenen Jahres erklärte. Dem ursprünglichen Zeitplan zufolge sollten bereits 2020 erste Tests an Menschen vorgenommen werden.

Eine Kommunikation mit Computern durch Gedanken wird laut Musk dabei helfen, Menschen mit neurologischen Erkrankungen das Leben zu erleichtern. Neben Chips für das Gehirn soll Neuralink auch an Implantaten arbeiten, die in Augen oder in das Rückenmark eingesetzt werden können. So soll das Sehvermögen beziehungsweise die Mobilität wiederhergestellt werden.

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Neben Neuralink arbeiten auch andere Unternehmen an Gehirnimplantaten zur Steuerung von Computern. Das Startup Synchron, finanziell unterstützt von Bill Gates und Jeff Bezos, verfügt ebenfalls über eine Genehmigung der US-Behörden.

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Neuralink: Viele Labortiere überleben nicht

Im Jahr 2022 klagte die Tierschutzorganisation Ärzte für eine verantwortungsbewusste Medizin gegen Neuralink. Offizielle Unterlagen des Unternehmens hätten nicht nur eine allgemein missbräuchliche Behandlung von Labortieren gezeigt, sondern auch den Tod vieler Affen bestätigt. Von den 23 behandelten Affen seien zum Zeitpunkt der Klage nur noch sieben am Leben gewesen (Quelle: Berliner Zeitung).

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