Sony hat neue Geschäftszahlen veröffentlicht, die vor allem für PlayStation-Fans interessant sind. Der Konzern gab nicht nur bekannt, wie oft die PS5 seit dem Launch verkauft wurde, sondern machte auch Angaben zur PS4. Und diese machen unmissverständlich klar, dass die Last-Gen-Konsole ein Auslaufmodell ist. 

 
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PS4: Die Sony-Konsole verkauft sich nur noch schleppend

Seit November 2020 gehört die PS4 in der Konsolenwelt praktisch zum alten Eisen – und das, obwohl die PlayStation 5 auch ein Jahr nach dem offiziellen Marktstart noch immer vergriffen ist. Wie stark das Interesse an der guten alten PS4 seitdem gesunken ist, zeigen die offiziellen Verkaufszahlen, die Sony vor Kurzem veröffentlichte.

Während im Sommer 2020 noch knapp 1,5 Millionen Exemplare der PlayStation 4 verkauft werden konnten, waren es Abschlussquartal 2021 gerade noch 200.000 Stück – und das, obwohl die PS4 aufgrund der Hardware-Krise weiterhin von Sony produziert wird (Quelle: Sony Interactive Entertainement).

Für das Abflachen der PS4-Verkäufe braucht sich Sony jedoch nicht zu schämen. Die Konsole hatte einen verdammt guten Lauf. Bis Ende 2021 wanderten fast 117 Millionen Stück über die Ladentheke – nur die PlayStation 2 war noch beliebter (~ 158 Millionen verkaufte Einheiten).

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Wie steht es um die PS5?

Sony hatte sich für die PS5 verdammt viel vorgenommen. Die neue Konsole sollte sich ähnlich gut verkaufen wie die PS4 – und das würde sie wahrscheinlich auch, wenn Sony mit der Produktion und Auslieferung hinterher käme. Die Hardware-Krise macht diesem Vorhaben aber einen Strich durch die Rechnung. Bislang konnten seit dem Verkaufsstart 17,3 Millionen Konsolen verkauft werden. Zum Vergleich: Die PS4 wurde zu diesem Zeitpunkt bereits über 20 Millionen Mal ausgeliefert.

Und so ist es kaum verwunderlich, dass Sony sein angepeiltes Verkaufsziel von insgesamt 22,6 Millionen Konsolen bis Ende März 2022 auf 19,3 Millionen Einheiten reduziert hat. Es ist also davon auszugehen, dass die PS5 auch im Frühjahr 2022 noch Mangelware bleibt. Und wenn man AMD-Chefin Dr. Lisa Su glaubt, dürfte der Chipengpass sogar noch bis zum Sommer anhalten.