Hunderttausende E-Autos sollen in den nächsten Jahrzehnten auf unseren Straßen fahren. Das größte Problem: Es gibt jedenfalls aktuell noch nicht genug Ladestationen. Ein Immobilienunternehmen plant jetzt eine Lösung.

Für E-Autos: Immobiliengesellschaft plant 2.000 Ladestationen

Die Deutsche Wohnen, eine europaweit tätige Immobiliengesellschaft, will insgesamt rund 75 Millionen Euro investieren, um Wohngebäude umweltfreundlicher zu machen: Zehntausende Mieter sollen nicht nur Photovoltaikanlagen aufs Dach, sondern auch E-Auto-Ladestationen für die Tür bekommen.

Ziel der Deutsche Wohnen ist es mithilfe dieser Investition einen klimaneutralen Gebäudebestand zu erreichen – bis zum Jahr 2050. Aktuell, schreibt das Unternehmen in einer Pressemitteilung, sei der Gebäudesektor „für rund ein Drittel aller CO2-Emissionen in Deutschland verantwortlich.“

Die Deutsche Wohnen arbeitet dabei mit dem Energiedienstleistungskonzern GETEC zusammen, um Mietern künftig grünen Strom anbieten zu können: Insgesamt sollen auf Dächern von Deutsche-Wohnen-Häusern 1.000 Photovoltaikanlagen entstehen – 20 noch in diesem Jahr. Die Investitionen sollen sich in den nächsten zehn Jahren auf 50 Millionen Euro belaufen.

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Ergänzt werden die Photovoltaikanlagen durch Ladestationen für E-Autos, verspricht die Deutsche Wohnen. Bundesweit sollen 2.000 „Ladepunkte“ für Elektroautos entstehen – das Unternehmen will dabei 25 Millionen Euro investieren. Dadurch werden E-Fahrzeuge auch für Mieter interessant, die andernfalls keinen Zugriff auf eine hauseigene Wallbox hätten.

Derzeit arbeitet man auch in der Automobilindustrie an Lösungen für einfaches Aufladen von E-Autos. Tesla macht es mit dem Prinzip „Plug & Charge“ vor, das Aufladen ohne zusätzliche Karte oder App ermöglicht. Die Technologie dürfte sich künftig weiter im öffentlichen Raum verbreiten.