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e-Golf vor der Rückkehr: VW hat großes Problem offenbar gelöst

VW will den Golf nicht beerdigen. Jetzt werden die Pläne konkreter. (© IMAGO / Kirchner-Media)

VW will günstige E-Autos anbieten, obwohl die sich wohl noch auf viele Jahre wirtschaftlich kaum rechnen werden. Der Elektro-Golf könnte dabei eine wichtige Rolle spielen, wenn ihm nicht die eigene Konkurrenz in die Quere kommt. Dafür scheint VW jetzt eine Lösung parat zu haben.

 
Volkswagen
Facts 

Verschwindet der ID.2? VW soll E-Auto anderen Namen verpassen

VW hat derzeit zwei heiß erwartete E-Autos in der Mache, die endlich erschwingliche Preise für das Elektrosegment einführen sollen. Doch jetzt zeigt sich: Aus zwei Stromern könnte nur einer werden. Der ID.2, geplant als günstigstes Brüderchen der erfolgreichen Elektroreihe von VW, könnte namentlich aus besagter Reihe tanzen und zum Golf werden.

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Das haben die Kollegen des britischen Portals Autocar eigenen Angaben zufolge von Insidern bei VW erfahren. Demnach steht zwar noch nichts fest, doch es wird offenbar ernsthaft in Erwägung gezogen, den ID.2 nicht unter diesem Namen auf den Markt zu bringen. VW-Markenchef Thomas Schäfer hatte bereits vorher klar gemacht, dass der Golf als Bezeichnung weiterleben soll – auch im Zeitalter der Elektroautos.

Zieht VW diesen Plan durch, würde aber wohl auch eine ziemliche Neuinterpretation dessen anstehen, was der Name Golf bedeutet. Bisher wurde der ID.2 nämlich maximal als elektrischer Polo angesehen. Autocar erwartet sogar, dass der ID.2 und der Konzernbruder Cupra Rebel eher als „indirekter Ersatz“ für den VW Up beziehungsweise den Seat Mii gelten sollen. Die beiden Kleinwagen spielen allerdings nicht ansatzweise in der Liga, für die der Golf seit Jahrzehnten steht.

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Zuletzt hatte der ID.4 von VW einen besonderen, kleinen Auftritt:

VW tut sich mit Marvel zusammen
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Hat der e-Golf noch eine Zukunft verdient?

Dagegen sprechen erste technische Details: Der ID.2 oder ID. Golf – oder sogar nur Golf? – soll als erstes E-Auto von VW auf der verbesserten Plattform MEB+ stehen. Die bringt unter anderem eine hohe Ladegeschwindigkeit bis zu 200 kW mit sich – bei so kleinen E-Autos wie einem Up mit schwächerer Batterie hätte das wenig Sinn.

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Bleibt die Frage: Wird VW das Image des Golfs so umkrempeln oder können wir auf längere Sicht doch noch mit anderen Modellen unterhalb des ID.2 rechnen? Oder kommt es am Ende doch anders und der kleinste Stromer aus der ID-Reihe wird nicht zum Golf? Mit der Vorstellung des neuen Konzepts, die im März erwartet wird, werden wir hoffentlich klarer sehen.

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