eBay hat seine Gebühren für Privatverkäufer angepasst und deutlich gesenkt. Ab sofort wird nur noch ein geringerer fixer Anteil als Verkaufsprovision berechnet. Das gilt allerdings nicht bei allen Beträgen – und der variable Anteil von 11 Prozent bleibt auch unverändert.

 

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eBay: Gebühren für private Verkäufe gesenkt

Für Privatverkäufer bei eBay sind es gute Nachrichten: Ab sofort fällt der fixe Anteil der Verkaufsprovision sehr viel geringer aus. Wollte eBay vorher noch mindestens 35 Cent haben, fällt der Anteil nun auf nur noch 5 Cent.

Einen wichtigen Haken hat die ganze Sache dann aber doch, wie in der Ankündigung im Community-Bereich von eBay schnell deutlich wird. Die Änderung gilt nur bei Artikeln, die einen Gesamtwert von weniger als 10 Euro besitzen. Das Porto wird dabei mit eingerechnet. Bieten private Verkäufer ihre Ware mitsamt Versandkosten für 9,99 Euro an, dann fällt lediglich ein fixer Anteil der Verkaufsprovision von 5 Cent an. Ab einem Verkaufswert von 10 Euro bleibt es wie bisher bei 35 Cent.

Am variablen Anteil der Verkaufsprovision hat sich hingegen nichts geändert. Es bleibt entsprechend bei 11 Prozent des Gesamtwerts – und das unabhängig davon, ob dieser weniger oder mehr als 10 Euro beträgt. Erst ab einem Verkaufswert von 1.990 Euro werden 2 Prozent des Gesamtbetrags (anteilig ab 1.990 Euro) als Provision abgezogen.

eBay: Änderungen bei Erotik und NFT

Erst kürzlich hatte eBay bekannt gegeben, dass sexuell anzügliche Inhalte ab dem 15. Juli 2021 nicht mehr erwünscht sind. Dazu gehören und anderen Film und Magazine, aber auch Videospiele. Selbst Domains mit erotischem Hintergrund dürfen bei eBay ab dem genannten Datum nicht mehr angeboten werden.

Deutlich offener gibt man sich im Bereich der Non-Fungible Token (NFT). Die digitalen Sammelobjekte dürfen nun auch auf dem Marktplatz verkauft werden, wenn auch zu Beginn noch mit ein paar Einschränkungen, was die erlaubten Kategorien angeht.