Im Bereich der Kryptowährungen tummeln sich immer mehr Fake-Apps, die an die Bitcoins von Anlegern möchten. Nun haben Sicherheitsforscher mehr als 150 gefälschte Apps identifiziert. Krypto-Anleger sollen so möglichst effektiv ausgenommen werden. Die Kreativität der Scammer ist bemerkenswert.

 

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Krypto-Anleger: Mehr als 150 Fake-Apps in Umlauf

Kryptowährungen wie Bitcoin und Ethereum liegen im Trend. Da ist es kein Wunder, dass auch Kriminelle auf den Zug aufspringen, um Anleger von ihren Coins möglichst schnell wieder zu trennen. Nun warnen Sicherheitsforscher des IT-Security-Unternehmens Sophos vor mehr als 150 Fake-Apps, die sowohl für Android wie auch iOS verfügbar sind. Ziel dieser Apps ist es, Krypto-Anleger möglichst effektiv und kreativ auszunehmen.

Bei vielen der Apps sei dabei weder von Bitcoins noch allgemein von Kryptowährungen die Rede. Stattdessen werden Anwendungen erstellt, die bekannten Banken und Finanzunternehmen gleichen. Fallen Nutzer auf die Fake-Apps herein und geben dort auch noch ihre Zahlungsinformationen ein, sind die Coins schnell verschwunden. Vorgegaukelt wird eine Art „Bonuszahlung“, die aber nur als Kryptowährung ausgezahlt werden könne.

Wie kreativ die Scammer dabei vorgehen, haben die Sicherheitsforscher auch herausfinden können. Zumindest bei einem Nutzer haben die Betrüger auf einer Dating-Website ein falsches Interesse bekundet und ihn zum Download einer App aufgefordert. Dazu wurde sogar eine gefälschte Version des App Stores von Apple aufgebaut, wie TechRadar berichtet.

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Kryptowährung: Nur offiziellen Apps vertrauen

Um sich vor Attacken über Fake-Apps zu schützen, empfehlen die Sicherheitsforscher nur Apps aus dem Play Store von Google und dem App Store von Apple herunterzuladen.

Darüber hinaus haben die Sicherheitsforscher noch einen allgemeinen, wertvollen Tipp parat: „Wenn etwas zu gut erscheint, um wahr zu sein - wie hohe Renditen für Investitionen oder jemand von einer Dating-Website, der Sie bittet, Geld oder Kryptowährung auf ein ‚tolles‘ Konto zu überweisen - dann ist es das leider wahrscheinlich auch.“