Ob am Geldautomaten, Schalter oder der Supermarktkasse: Wer Bargeld benötigt, findet heute viele Anlaufstellen. Anders sieht es bei Geldeinzahlungen aus. Ein neuer Service der ING, der heute startet, Deutschland ändert das. Für den Komfort müssen ING-Kunden aber teuer bezahlen.

Die mehr als 9 Millionen ING-Kunden in Deutschland erwartet ein neuer Service. Ab heute, den 29. November 2022 startet hierzulande ING Bargeld. Hinter dem einfallslosen Namen verbirgt sich aber ein Service, der die Bankgeschäfte in Zukunft deutlich bequemer macht.

ING Bargeld erlaubt Ein- und Auszahlungen im Einzelhandel

Mit ING Bargeld erspart man sich ab sofort den Gang zur Bank, wenn man Geld auf sein Girokonto einzahlen möchte. Ein- und Auszahlungen sind auch bei über 12.000 teilnehmenden Einzelhandelspartnern möglich. Dazu gehören viele Filialen von Penny und Rewe, Toom-Baumarkt oder den Drogerieketten Rossmann und dm.

Zwar sinke die Zahl der Bargeld-Abhebungen, erklärt ING-Managerin Laura Wirtz. Vor Corona gingen ING-Kunden durchschnittlich noch 3,7-mal monatlich zum Geldautomaten, in den letzten 12 Monaten waren es nur noch 2,4-mal. „Dennoch beobachten wir, dass unsere Kundinnen und Kunden die Möglichkeit schätzen, Bargeld bequem im Rahmen ihres Einkaufs abheben und auch einzahlen zu können“, so Wirtz (Quelle: ING).

Insgesamt können ING-Kunden pro Tag (24 Stunden) maximal 999,99 Euro auf ihr Konto einzahlen oder abheben. Die Einzahlungen sind zwischen 50 und 999,99 Euro möglich. Geldabhebungen zwischen 10 und 300 Euro. Einzahlungen werden dem Kassenpersonal übergaben. Der eingezahlte Betrag wird laut ING sofort auf dem Konto berücksichtigt. Über die Banking-to-Go-App werden ING-Kunden außerdem per Push-Nachricht informiert. App und Girokonto sind Voraussetzung, um den neuen Bargeldservice nutzen zu können.

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1,5 Prozent Gebühren für Einzahlungen

Einen Haken hat ING Bargeld allerdings: Gebühren. Die sind bei Einzahlungen fällig und betragen 1,5 Prozent des Einzahlungsbetrags. Je nach Betrag kann das teuer werden: Bei 500 Euro wären es beispielsweise 7,50 Euro. Da könnte sich der Gang zum Geldautomaten unter Umständen doch lohnen. Immerhin sind aber Auszahlungen kostenlos.