Mit Android 11 steht bereits die nächste Version von Googles mobilem Betriebssystem in den Startlöchern. Doch wie heißt Android 11 eigentlich, nachdem man sich von den üblichen Dessertnamen verabschiedet hat? Jetzt ist die Katze aus dem Sack.

 

Android 11

Facts 

Android 11 heißt intern Red Velvet Cake

Bei Google war es lange eine Tradition, jede neue Version von Android nach einer Süßspeise zu benennen: Android 7.0 Nougat, Android 8.0 Oreo und Android 9.0 Pie seien als Beispiele genannt. Bei Android 10 war dann plötzlich Schluss – und eigentlich sollte das auch so bleiben. Nun hat der Vize-Präsident der Android-Entwicklung Dave Burke in einem Podcast überraschend erläutert, dass Android 11 zumindest intern weiter einen Beinamen besitzt: Red Velvet Cake, oder auf Deutsch „Roter Samtkuchen“ wird die kommende Version von Android genannt, wie Android Authority berichtet.

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Android 11 Red Velvet Cake wird als Bezeichnung aber wohl nicht den Weg in die Öffentlichkeit finden. Dave Burke zufolge handelt es sich wirklich nur um einen intern bei Google genutzten Begriff, der zudem als RVC abgekürzt wird. Beim Red Velvet Cake, der auch Mahogany Cake oder Red Devil Cake genannt wird, handelt es sich um mehrschichtigen Kuchen, der besonders in den Südstaaten der USA populär ist. Auch Android 10 hatte bei Google einen Beinamen: Quince Tart oder Quittentorte wurde die aktuelle Version genannt.

Android 11: Vorstellung am 8. September

Lange wird es nicht mehr dauern, bis Android 11 offiziell vorgestellt wird. Derzeit ist mit dem 8. September 2020 als Termin zu rechnen, nachdem Google dieses Datum aus Versehen verraten hatte. Wie üblich werden die Pixel-Handys des Herstellers als Erste mit der neuesten Version ausgestattet. Erst danach folgen die weiteren Smartphone-Produzenten, die ihre Handys nach und nach aktualisieren.

Was Google mit Android 11 alles vorhat, seht ihr im Video:

Android 11 Beta: Das ist neu

Mit Android 11 wird Google keine Revolution einläuten, sondern sich eher um einen Feinschliff bestehender Funktionen kümmern. App-Berechtigungen werden zum Beispiel aufgeräumt, damit Nutzer unter anderem nur einen einmaligen Zugriff aus sensible Bauteile wie Mikrofon oder Kamera geben können. Die Berechtigung erlischt anschließend automatisch.