Das lang erwartete Frühlings-Update für Windows 10 steht endlich zum Download bereit. Doch obwohl die neue Version bereits seit Monaten ausgiebig getestet wurde, scheint das Update bei einigen Nutzern wieder für große Probleme zu sorgen. 

 

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Mai-Update für Windows 10: Neue Version steckt voller Fehler

Endlich ist es soweit. Microsoft hat offiziell mit der Verteilung des langersehnten Frühlings-Updates für Windows 10 begonnen. Über die Update-Funktion können Nutzer bereit jetzt überprüfen, ob sie die neue Version bereits installieren können – sollten sich diesen Schritt jedoch vorab gut überlegen.

Aktuell scheint das Mai-Update bei einigen Nutzern nämlich für einige große Probleme zu sorgen, die Microsoft auf der hauseigenen Webseite fein säuberlich auflistet.

So kann es bei PCs mit Realtek-Treibern vorkommen, dass sie sich nicht mit mehr als einem Bluetooth-Gerät verbinden können. Auch bei einigen anderen Audiotreibern kann es durch die Installation des Mai-Updates für Windows 10 zu Problemen kommen.

Auch Nutzer der integrierten Grafikeinheit von Intel-Prozessoren sollten sich auf Probleme einstellen. So kann es aktuell etwa vorkommen, dass VRR-Features (Variable Refresh Rate) nicht funktionieren. Vor allem Spiele, die noch mit DirectX9 laufen sollen von dem Problem betroffen sein.

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Wer ein Thunderbolt-Dock benutzt, kann ebenfalls mit einem Fehler konfrontiert werden. Wenn das Dock an- oder abgesteckt wird, gibt Windows 10 mitunter eine „Stop“-Fehlermeldung aus.

Nutzer eines alten Nvidia-Treibers sollten diesen vor dem Windows-Update lieber aktualisieren. Wer eine ältere Version als 358.00 nutzt, könnte nach dem Patch mit wiederkehrenden Bluescreens konfrontiert werden.

In einigen Fällen ist es außerdem möglich, dass Spiele und Apps nicht mehr auf Mauseingaben reagieren.

So könnt ihr manuell nach neuen Windows-Updates suchen:

Windows 10: Nach Updates suchen – Anleitung

Fehler im neuen Windows-Update: Microsoft versucht, die Probleme zu lösen

Dass man größere Windows-Updates in den ersten Tagen und Wochen am besten noch nicht installieren sollte, haben einige Nutzer auf sehr harte Weise lernen müssen. Neben Bluescreens sind auch schon Datenverluste und andere gravierende Probleme nach der Aktualisierung des Betriebssystems aufgetreten.

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Immerhin, Microsoft ist sich der Probleme bewusst und arbeitet bereits an einer entsprechenden Lösung. Wann man mit einem Patch rechnen kann, bleibt jedoch abzuwarten. Wahrscheinlich wird sich das noch etwas hinziehen, während neue Fehler auftauchen werden – schließlich ist das neue Update erst vor Kurzem live gegangen.

Wer trotz der Probleme die neue Windows-Version auf seinem Rechner installieren will und sie nicht über die Update-Funktion findet, wird auf der offiziellen Webseite von Microsoft fündig. Das Unternehmen bietet eine neue Version des Media Creation Tools an, das auch für das Update auf die aktuelle Windows-Version genutzt werden kann.