Mit diesem Schritt haben die wenigsten gerechnet: Trotz der misslichen Lage will Huawei offenbar neue Geschäftsfelder erschließen. Der lukrative Gaming-Markt soll neuesten Berichten zufolge das Ziel sein – inklusive einer eigenen Spielkonsole, die der PlayStation 5 von Sony Konkurrenz machen könnte.

 

Huawei

Facts 

Dass Huawei von einem ehemaligen Offizier der chinesischen Volksbefreiungsarmee gegründet wurde, merkt man dem Konzern nicht nur bei einigen martialischen Formulierungen an. Auch die Geschäftspolitik folgt der erprobten Strategie „Angriff ist die beste Verteidigung“, weshalb Huawei trotz oder gerade wegen der harten US-Sanktionen sein Blick auf neue Geschäftsfelder richtet.

Huawei will Spielkonsolen und Gaming-Notebooks anbieten

Laut einem Insider auf Weibo soll der chinesische Hersteller in Zukunft verstärkt den Gaming-Markt in Angriff nehmen wollen. Neben einer eigenen Spielkonsole, die aktuellen Modellen aus dem Hause Sony oder Microsoft Konkurrenz machen könnte, soll das Unternehmen auch eigene Gaming-Notebooks planen.

Während Huaweis PS5-Alternative, die der Insider „MateStation“ nennt, wohl noch etwas auf sich warten lassen soll, könnten die Gaming-Notebooks Huawei Central zufolge noch in diesem Jahr an den Start gehen. Das ergibt Sinn, denn Huawei bietet mit der MateBook-Linie bereits Notebooks an. Es wäre einfacher und vor allem schneller, diese Geräte mit entsprechenden GPUs, Bildschirmen mit hohen Bildwiederholraten und weiteren Gaming-relevanten Features aufzustocken, als der Bau brandneuer Spielkonsolen.

Bei diesen Huawei-Smartphones kann man bedenkenlos zugreifen:

Die besten Huawei-Smartphones MIT Google Play Store

Huawei denkt nicht ans Aufgeben

Trotz der Schwierigkeiten, die Huawei das Leben wegen der US-Sanktionen erschweren, denkt der Konzern nicht ans Aufgeben. Das machte Huawei-Gründer Ren Zhengfei in einem bemerkenswerten Interview kürzlich klar. Helfen soll unter anderem auch die 5G-Technik von Huawei, die laut Experten weltweit führend ist.