Für Huawei könnte eine noch schwerere Zeit einbrechen, als sie sowieso schon gerade ist. Das chinesische Unternehmen konnte nämlich bestimmte Sicherheitsstandards nicht erfüllen. Zudem sind Sicherheitslücken aufgetaucht, die gestopft werden mussten.

 

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Huawei kann Sicherheitslücken in Telekommunikationsnetz nicht schließen

Seitdem die US-Regierung Huawei auf die schwarze Liste gesetzt hat, steht das chinesische Unternehmen unter Beschuss. Die USA haben dafür gesorgt, dass Huawei in vielen Ländern nicht mehr am Aufbau des 5G-Netzes beteiligt ist. Die Länder, die sich davon nicht beeinflussen lassen, haben trotzdem stärkere Sicherheitsbestimmungen erlassen. Darunter auch Deutschland und England. In Großbritannien ist Huawei laut der BBC nun daran gescheitert, Sicherheitslücken in Hardware von dem Telekommunikationsnetz zu stopfen. Im Prüfungsprozess sind dann auch viele kritische Sicherheitslücken aufgetaucht, die aber beseitigt und laut den aktuellen Informationen bis dahin auch nicht ausgenutzt wurden.

Dieses Ergebnis könnte natürlich massiven Einfluss auf andere Länder haben – wie Deutschland. Hierzulande gab es besonders in den letzten zwei Tagen ungewöhnliche Meldungen. So wurde kürzlich bekannt, dass 5G-Hardware von Huawei wohl nur in Deutschland zugelassen würde, wenn die extrem hohen Hürden gemeistert würden. Das Handelsblatt sieht das als Ausschlusskriterium für Huawei. Interessant wäre es zu wissen, ob die gleichen Hürden auch für US-Hardware gelten. Dass die USA die ganze Welt ausspionieren, ist ja bekannt.

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Huawei-Hardware eigentlich schon im Einsatz

Während die Bundesregierung also weiterhin an einem Gesetzentwurf arbeitet und dieser dann noch durch alle Instanzen gehen muss, nimmt das 5G-Netz in Deutschland immer mehr Fahrt auf. Die Telekom versorgt mittlerweile über 40 Millionen Menschen und die dafür verwendete Hardware dürfte auch von Huawei stammen. Vodafone ist ebenfalls beim Ausbau und o2 startet im 4. Quartal 2020 in ersten Städten. Ohne Hardware von Huawei würde das nicht in dem Maße funktionieren. Wie es nach dem Beschluss dann weiter geht, wird sich zeigen. GIGA hält euch auf dem Laufenden.