Huawei mit großer Neuerung: Handy-Nutzer müssen sich umgewöhnen

Kaan Gürayer

Die US-Sanktionen zwingen Huawei zu neuen Partnerschaften. Mit einem bekannten Unternehmen aus den Niederlanden ist der Smartphone-Hersteller jetzt eine Kooperation eingegangen. Viele begrüßen den Schritt – Handy-Nutzer müssen sich aber umgewöhnen und von einer beliebten App Abschied nehmen. 

Noch immer steht Huawei auf der „schwarzen Liste“ der Vereinigten Staaten, die es US-amerikanischen untersagt, mit dem chinesischen Konzern Handel zu betreiben. Dazu gehört auch Google, weshalb komplett neue Huawei-Smartphones keinen Zugang mehr zum Play Store und den Google-Apps besitzen. Zumindest für Google Maps scheint Huawei nun aber Ersatz gefunden zu haben: TomTom.

Huawei-Smartphones: TomTom statt Google Maps

Der bekannte Navigationsdienst hat eine Partnerschaft mit Huawei angekündigt, wie Reuters berichtet. Einem TomTom-Sprecher zufolge darf Huawei damit die Kartentechnologie, Verkehrsinformationen und Navigationssoftware des niederländischen Unternehmens verwenden und sie in eigenen Apps einbinden. Noch unklar ist, ob Huawei lediglich die TomTom-App als Vollversion auf seinen Handys vorinstalliert oder die Daten von TomTom als Basis für eine eigene Karten- und Navigations-App verwendet.

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Huawei-Nutzer müssen sich umgewöhnen

Nach der Ankündigung der Partnerschaft, die laut TomTom-Sprecher bereits vor einiger Zeit besiegelt wurde, gab es positive Resonanz auf den Deal. Viele sehen in TomTom eine veritable Alternative zu Google Maps, die den US-Kartendienst bei einigen Funktionen auch aussteche. Für Durchschnittsnutzer, die bislang nur kaum oder gar nichts von den US-Sanktionen gegen Huawei mitbekommen haben, dürfte der Wechsel aber einem kleinen Schock gleichkommen. In Zukunft müssen sich die Handy-Nutzer nicht nur an TomTom oder einen neuen Kartendienst gewöhnen, sondern auch auf Google Maps verzichten.

Spannend dürfte zudem die Frage sein, ob bereits das neue Huawei P40 Pro mit Huaweis Google-Maps-Alternative an den Start geht. Das Top-Smartphone soll im Frühjahr vorgestellt werden und unter anderem sieben Kameras besitzen.

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