Ein mysteriöses Symbol irritiert Nutzer von Google Chrome. Es sitzt rechts in der Adresszeile und sieht wie ein Viereck aus. Dahinter versteckt sich eine praktische Funktion, die das Teilen von Webseiten einfacher macht. GIGA erklärt, was es damit auf sich hat.

 

Google Chrome

Facts 

Google Chrome ist der mit Abstand beliebteste Browser in Deutschland. Fast jeder zweite Internetnutzer hierzulande verwendet den Browser, wie Zahlen von Statista belegen. Bei so einem Marktanteil fällt jede noch so kleine Änderung natürlich sofort auf. Ein viereckiges Symbol in der Adresszeile sorgt für Kopfkratzen unter Chrome-Nutzern: Was ist das?

Google Chrome: Integrierter QR-Code-Generator in der Adresszeile

Mit einem einfachen Klick öffnet sich der QR-Code-Generator in Google Chrome. Bild: GIGA.

Hierbei handelt es sich um einen QR-Code-Generator. Damit können Webseiten auf bequeme Art mit anderen geteilt werden. Ein Klick genügt – schon generiert der Chrome-Browser einen entsprechenden QR-Code, der beim Scan direkt auf die entsprechende Seite führt. Den QR-Code können Nutzer dann zum Beispiel herunterladen und verschicken. Wer ein Smartphone mit QR-Scanner-App besitzt, muss das Symbol nur noch abfotografieren und wird zur Webseite geleitet.

Der Einsatzzweck dieser Funktion ist vielfältig. Aktuell wäre es zum Beispiel naheliegend, dass Einzelhändler einen QR-Code ausdrucken, der dann auf die Webseite ihres Geschäfts weiterleiten könnte. Vor dem Ladenlokal müssten Kunden ihn dann lediglich mit dem Handy abscannen und könnten online einen Shopping-Termin ausmachen.

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Google tüftelt weiter an neuen Features für Chrome

In jüngerer Zeit hat Google viel für den Chrome-Browser getan. So wurde etwa das Wechseln zwischen Nutzerprofilen einfacher und Benutzer der mobilen Variante für Android-Smartphones freuen sich über die Möglichkeit, Webseiten optional als Vorschau anzeigen zu lassen. Auf dem Mac soll außerdem bald der Ressourcenverbrauch reduziert werden. Trotz des großen Erfolges von Google Chrome ruht sich der US-amerikanische Suchmaschinenanbieter also nicht auf den Lorbeeren aus.