Viele beliebte Apps führen bald ein Abo-Modell ein, um Geld verdienen zu können. Jetzt wurde bekannt, dass auch Instagram ein Bezahlmodell plant, bei dem monatliche Gebühren anfallen. Die Werbung dürfte dadurch aber nicht verschwinden.

 
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Instagram-Abo soll bis zu 5 US-Dollar kosten

Erst gestern wurde bekannt, dass die beliebte Telegram-App ein Abo-Modell vorbereitet, um die kürzlich angekündigte Werbung wieder ausblenden zu können. Jetzt tauchen Informationen zur Instagram-App auf. Dort plant man ebenfalls ein Abo-Modell, das aber eher in Richtung Unterstützung der Creator gehen soll. Laut aktuellem Kenntnisstand sollen Fans ihren Idolen per In-App-Kauf mit 99 Cent bis 4,99 US-Dollar unterstützen können (Quelle: TechCrunch). Klingt also nach einem Abo bei Twitch oder YouTube.

Instagram hat schon vor einiger Zeit angekündigt, dass man den Influencern neue Möglichkeiten bieten möchte, um Geld zu verdienen. Kürzlich wurden so beispielsweise Links in Storys freigeschaltet. Zukünftig könnte man mit einem Abo-Modell Zugriff auf bestimmte Inhalte beschränken. Wer bezahlt, soll dann die „exklusiven Stories“ der Influencer sehen können. Alle anderen müssen sich mit dem kostenlosen Content begnügen, der dann vermutlich etwas geringer ausfallen dürfte. Entsprechend groß dürfte der Druck sein, ein Abo abzuschließen, um nichts zu verpassen.

Bei Instagram wird zwischen den Beiträgen Werbung angezeigt. Die dürfte weiterhin vorhanden bleiben. Mit dem neuen Abo-Modell wird man die Creator ähnlich wie bei Patreon oder OnlyFans direkt unterstützen können. Das könnte bei Millionen von Followern eine wirklich große Einnahmequelle für Influencer werden, von der Instagram dann natürlich einen Anteil abzweigt.

In diesem Video verraten wir euch tolle Tipps für Instagram:

Einsteiger-Tipps für Instagram Abonniere uns
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Instagram will besser informieren

Nach dem großen Ausfall vor einiger Zeit hat Instagram versprochen, dass man die Nutzerinnen und Nutzer über Änderungen in der App besser informieren möchte. Spätestens wenn das Abo da ist und es noch einmal einen Ausfall gibt, könnte der Ärger noch größer sein. Aktuell ist ja alles noch kostenlos.