Instagram ist nicht mehr vollständig kostenfrei: Derzeit wird in den USA eine neue Funktion getestet, bei der Nutzer erst nach Abschluss eines Abonnements alle Inhalte ihrer Lieblings-Creator sehen können. Pro Monat sollen dafür zwischen 1 und 100 US-Dollar auf den Tisch gelegt werden – und das pro Abo.

 
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Instagram testet Bezahlmodell in den USA

Mit „Instagram Subscriptions“ steht in den USA testweise ein neues Feature bereit. Nachdem es bereits im November 2021 erste Anzeichen für ein Abomodell bei Instagram gegeben hatte, dürfen nun zehn ausgewählte Creator selbst bestimmen, ob sie von Nutzern eine monatlich zu zahlende Summe erhalten möchten. Preislich gesehen können zwischen 99 Cent und 99,99 US-Dollar im Monat verlangt werden. Die Preisgestaltung obliegt den Creatorn selbst, wobei wohl kaum einer direkt zu Beginn eine quasi dreistellige Summe verlangen dürfte.

Nutzer erhalten nach Abschluss der „Instagram Subscriptions“ einen exklusiven Zugriff auf Inhalte wie Live-Videos und Stories. Was genau geboten wird, kann sich von Creator zu Creator unterscheiden. Darüber hinaus gibt es ein kleines Abzeichen für Nutzer, das in den Kommentaren sichtbar ist. Dieses sehen die Creator dann auch, wenn sie von Abonnenten angeschrieben werden (Quelle: TechCrunch).

Zur Laufzeit der Abos hat Instagram noch keine Angaben gemacht. Es ist aber davon auszugehen, dass diese monatlich gekündigt werden können. Während des ersten Tests erhalten Creator 100 Prozent der generierten Einnahmen, Instagram wird also finanziell nicht beteiligt. Das wird sich nach einer offiziellen Einführung aber ändern, wie Facebook (Meta) als Betreiber der Plattform bereits angekündigt hat.

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Wann kommen die Instagram-Abos nach Deutschland?

Instagram hat noch nicht erläutert, ob und wann das neue Abomodell auch außerhalb der USA angeboten wird. Da es sich derzeit nur um einen sehr begrenzten Test handelt, ist hierzulande nicht von einer zeitnahen Einführung auszugehen.