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Kampfansage bei E-Autos: China-Hersteller überflutet Deutschland

E-Autos von BYD machen sich auf den Weg nach Europa. (© BYD)
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Mit dem spektakulären Einlauf des Frachtschiffes „BYD Explorer 1“ in Deutschland sendet der chinesische E-Auto-Hersteller BYD eine klare Botschaft an Europa: Wir kommen, um zu bleiben. Die Anlieferung von 3.000 Elektroautos ist dabei erst der Anfang.

Chinesischer E-Auto-Riese BYD greift an

Mit der Ankunft seines ersten Frachtschiffes in Bremerhaven setzt der chinesische Autobauer BYD ein starkes Zeichen. Mit dem „BYD Explorer 1“ wurden rund 3.000 Elektroautos transportiert – ein deutliches Signal für den europäischen Markt. Als Weltmarktführer bei E-Autos will der Hersteller spätestens jetzt auch in Europa die Massen begeistern.

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Die Ambitionen von BYD in Europa wurden bereits durch die massive Präsenz auf der IAA in München deutlich. Mit Vertretungen in 15 europäischen Ländern und dem Ziel, bald zu den Top 5 in Europa zu gehören, expandiert der Hersteller derzeit rasant. Deutschland steht dabei besonders im Fokus: 100 Autohäuser sind geplant, um eine flächendeckende Verfügbarkeit zu gewährleisten. Auch ein Werk in Ungarn ist in Planung, um die ehrgeizigen Absatzziele zu unterstützen.

Der Fokus auf Elektroautos und Plug-in-Hybride hat das als Batteriehersteller gestartete Unternehmen BYD seit 2022 schnell an die Spitze gebracht. Im vierten Quartal 2023 wurden weltweit mehr als 526.000 Elektrofahrzeuge verkauft. Zudem setzen viele bekannte Marken wie Toyota, Mercedes, Audi, Tesla, BMW und Ford auf Batterien aus dem Hause BYD.

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Den BYD Seal gibt es schon in Deutschland zu kaufen:

BYD Seal: Selbstbewusster Tesla-Killer kommt nach Deutschland

Elon Musk: China-Hersteller als Bedrohung

Mit 1,6 Millionen verkauften reinen Elektroautos im vergangenen Jahr nähert sich BYD langsam den Zahlen von Tesla. Elon Musk selbst hat den Aufstieg der chinesischen Hersteller als Bedrohung für die Branche bezeichnet.

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Die europäische Automobilindustrie hingegen blickt nun besorgt nach Brüssel, wo über Schutzmaßnahmen gegen die chinesische Konkurrenz diskutiert wird. Mögliche Strafzölle gegen BYD und andere chinesische Marken könnten das Ergebnis dieser Diskussion sein (Quelle: Tagesschau).

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