Ein Notebook stürmt die Verkaufscharts bei Amazon und platziert sich auf Platz 1. Das Überraschende: Wirklich günstig ist der Laptop eigentlich nicht. Trotzdem gibt es gute Gründe, weshalb Amazon-Kunden nicht die Finger davon lassen können.

 

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Ob Smartphones, TV-Geräte oder Notebooks: Die Bestseller-Listen bei Amazon verraten viel über das Kaufverhalten der Menschen. Oben an der Spitze finden sich in der Regel Geräte der Mittelklasse, die eine sinnvolle Balance zwischen Preis und Leistung bieten. Da ist es umso überraschender, dass bei den Verkaufsschlagern der Notebooks aktuell ein Modell für 1.099 Euro ganz vorne liegt: das neue MacBook Air von Apple.

MacBook Air auf Platz 1 der Notebook-Bestseller bei Amazon

Die Notebook-Bestseller bei Amazon: Das MacBook Air mit M1 belegt Platz 1. Bild: Amazon/Screenshot: GIGA.

Den Spitzenplatz hat sich die Einstiegsvariante des schicken Apple-Laptops gesichert: Für das Geld erhalten Käufer also 8 GB RAM und eine SSD mit 256 GB Speicher. Space Grau ist die Farbe. Dass 1.099 Euro nicht wenig Geld sind und normalerweise andere Notebooks die Amazon-Bestseller dominieren, zeigt ein Blick auf Platz 2: Das Laptop, das am zweithäufigsten gekauft wird, ist ein Acer Chromebook für schmale 299 Euro. Die weiteren Platzierungen in der Top 10 zeichnen ein ähnliches Bild. Wie konnte sich das MacBook Air also an die Spitze setzen?

Drei Gründe dürften ausschlaggebend für den Erfolg sein: Zum einen handelt es sich hier um das Modell mit dem neuen M1-Chip, der aktuellen Tests zufolge überragende Ergebnisse bei Performance und Akkulaufzeit bietet und die Intel-Chips richtig alt aussehen lässt. Darüber hinaus ist das Modell direkt lieferbar, während bei Apple der früheste Liefertermin zwischen 3. und 10. Februar angegeben wird. Und zu guter Letzt: Mit 1.099 Euro unterbietet Amazon auch den Apple-Preis um rund 30 Euro.

Was man über das neue MacBook Air wissen muss:

Alles zum MacBook Air mit Apple M1

Apple startet mit Macs wieder richtig durch

Die neuen Macs mit M1 waren nur der Auftakt von Apple. Laut Insiderberichten plant der US-Konzern in diesem Jahr unter anderem neue MacBooks mit 14- und 16-Zoll-Display, ein komplettes Redesign des iMac im Stile des Pro Display XDR mit dünnen Displayrändern und selbst der kultige Würfel-Rechner Apple Cube soll einen Nachfolger erhalten. Nachdem man die Mac-Reihe lange Zeit eher stiefmütterlich behandelte, startet Cupertino jetzt richtig durch.