Diesen Rekord wollte Sony garantiert nicht brechen: Der PS5-Blockbuster Gran Turismo 7 wird von Fans derzeit in der Luft zerrissen und schnappt sich den Titel für das Sony-Spiel mit der schlechtesten Publikumsbewertung aller Zeiten.

 
Gran Turismo 7
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Gran Turismo 7

Mit Gran Turismo 7 wollte Sony die populäre Rennfahr-Reihe auf der neuen Konsolengeneration etablieren und möglicherweise gleichzeitig auch noch ein Ausrufezeichen im Konkurrenzkampf mit Microsofts erfolgreicher Forza-Horizon-Reihe setzen. Während die Kritiker-Wertungen für Gran Turismo 7 durchaus vielversprechend waren, wird das Spiel nach einem Update nun von Gamern auf Metacritic in der Luft zerrissen. Grund dafür ist, dass manche Rennen im Spiel nun weniger Credits bringen, die Spieler für den Kauf seltener Autos benötigen.

Gran Turismo 7: Negativ-Rekord auf Metacritic

Nach einem kürzlichen Update des Spiels hagelt es auf Metacritic aktuell Protestwertungen für Gran Turismo 7. Das Spiel konnte bei den Kritikern zwar eine mehr als respektable Wertung von 87 abstauben, doch bei den Usern sieh das ganz anders. Momentan hält das Spiel beim Publikum eine Wertung von 2,0 von 10.

Grund für den Aufschrei ist das neueste Update, das Spielern weniger Ingame-Währung für gewonnene Rennen auszahlt. Somit wird es für Spieler schwieriger, besondere Autos im Spiel zu kaufen. Gran Turismo 7 bietet jedoch zufällig auch die Möglichkeit an, gegen Echtgeld Credits im Spiel zu kaufen, um an die begehrten Wagen zu gelangen. Für viele Fans ist das einzige Ziel des Updates somit, sie in Richtung der Mikrotransaktionen zu stoßen. (Quelle: Metacritic)

PS5-Spiel: Mikrotransaktionen sorgen für Protestwertungen

Auf der offiziellen Gran-Turismo-Website hat sich der CEO von Polyphony Digital, Kazunori Yamauchi, zu dem umstrittenen Update geäußert. In seinem Post erklärt er, dass er es schön fände, wenn Spieler in Gran Turismo 7 ohne Mikrotransaktionen viele verschiedene Autos und Rennen genießen könnten. Außerdem wolle er vermeiden, dass Spieler bestimmte Events immer wieder spielen müssen, um an Credits zu gelangen. Andererseits müssten die Preise der Autos im Spiel an die Realität der echten Autopreise angepasst werden.

Zusätzlich verspricht Kazunori Yamauchi in dem Statement, dass in der Zukunft weitere Inhalte wie Renn-Events folgen sollen. Warum das Spiel allerdings überhaupt Mikrotransaktionen beinhaltet und weswegen die Rennen nun weniger Credits als zuvor abwerfen, erklärt er darin nicht. Ob er damit die verärgerten Fans wirklich zufriedenstellen kann, ist zumindest aktuell mehr als fraglich. (Quelle: Gran-Turismo)

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