In einer neuen Studie wird untersucht, wie umweltschädlich Videospiele sind. Minecraft schadet dem Klima dabei, wie kein anderes Spiel.

Eine Studie von SaveOnEnergy will untersuchen, wie klimaschädlich Videospiele sind. Weltweit gebe es immerhin 2,5 Milliarden Gamer, deren liebstes Hobby Strom kostet. Ausgerechnet Minecraft wird dabei als schlimmster Klimakiller betitelt.

Grund sind jedoch nicht die Tonnen an Kohle, die ihr in euren Öfen verbrennt, um Gold und Eisen zu schmelzen. Stattdessen ergibt sich die Platzierung von Minecraft aus seiner Popularität. Für die Studie wurden die Verkaufszahlen mit der Zeit, die es dauert das Spiel zu beenden, verrechnet.

Mehr Spieler, die länger zocken, bedeutet auch einen höhereren Stromverbrauch und damit mehr CO2. Vor allem, da der ein Großteil der Energie immer noch durch das Verbrennen von nicht erneuerbaren Rohstoffen gewonnen wird.

Da sich Minecraft seit seinem Release mehr als 200.000.000 Mal verkauft hat, landet es auf dem ersten Platz. Gleichzeitig dauere es in etwa 120 Stunden, das Spiel abzuschließen. Damit komme es mit 3 kg CO2 außerdem auf den höchsten Durchschnittswert pro Spieler. Laut Studie würde dies einer 1.333.333.333 Meilen (2145791999,464 km) langen Fahrt mit dem Auto entsprechen.

Wer einen Blick auf die Liste wirft, wird jedoch einige Unstimmigkeiten bemerken. So belegen die Spiele der „Call of Duty“-Reihe mehrere der unteren Plätze. Trotz guter Verkaufszahlen hält sie die kurze Spielzeit von den Spitzenplätzen fern. Die meisten „Call of Duty“-Spieler werden jedoch auch nach der Kampagne noch einige Stunden im Multiplayer verbracht haben.

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Eine Studie stellt fest, dass Minecraft das umweltschädlichste Spiel der Welt ist. In der Forschung werden jedoch lange Spiele benachteiligt, während Multiplayer-Modi gar keine Beachtung finden. Was haltet ihr von den Ergebnissen? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

GIGA-Redaktion
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