Am 15. Juli wurden mehrere Prominente auf Twitter gehackt. Der 17 Jahre alte Verdächtige soll bereits in Minecraft seine Mitspieler betrogen haben.

Twitter-Hacker begann seine Karriere in Minecraft

Vor drei Wochen wurden die Twitter-Accounts von Prominten wie Barack Obama, Elon Musk und Bill Gates gehackt. Mit dem Versprechen, die Summe zu verdoppeln, forderten sie ihre Follower plötzlich auf, ihnen Bitcoins zu senden. Wie die New York Times berichte, hat die Polizei nun einen Verdächtigen festgenommen: Einen 17-Jährigen, der seine Mitspieler bereits in Minecraft betrogen hat.

Der Teenager soll der Drahtzieher hinter der Gruppe Bitcoin-Betrüger gewesen sein. Seine früheren Machenschaften in dem Klötzchenspiel liefen jedoch deutlich unkomplizierter ab. Auf Servern für den Modus „Minecraft Hardcore Factions“ verkaufte er Ausrüstungsgegenstände und Nutzernamen an seine Mitspieler. Nachdem diese ihm Geld geschickt hatten, verschwand er jedoch und blockte die Käufer.

Der Artikel beschreibt, dass der vermeintliche Twitter-Betrüger sich später Fortnite zuwandte, sich für Bitcoins interessierte und einem Hacker-Forum beitrat. Zugang zu den Twitter-Accounts bekam er, als er einen Mitarbeiter überzeugen konnte, zur IT-Abteilung zu gehören und ihm wichtige Zugangsdaten auszuhändigen.

Wie die Tagesschau berichtet, konnten durch den Betrug über 100.000 Dollar erwirtschaftet werden. Experten behaupten jedoch, der Schaden hätte noch deutlich größer sein können, wenn er es mit einem Spendenaufruf oder einer politischen Botschaft versucht hätte.

Vor über zehn Jahren hat Minecraft die Welt erobert und die Spielebranche für immer verändert. In unserem Quiz kannst du dein Wissen über den Welterfolg unter Beweis stellen.

Ein 17-Jähriger Minecraft-Spieler scheint für einen der größten Twitter-Hacks der Geschichte verantwortlich zu sein. Was haltet ihr von der steilen aber kriminellen Karriere des Teenagers? Schreibt es uns gerne in die Kommentare.

GIGA-Redaktion
GIGA-Redaktion, eure Experten für den digitalen Alltag.

Ist der Artikel hilfreich?