Android-Smartwatches sind immer besser geworden, doch eine anständige Backup-Funktion für Wear OS fehlt bislang. Bald soll es aber einfacher werden, von einer Smartwatch zur anderen zu wechseln, ohne Daten und Einstellungen zu verlieren.

Wear OS: Details zu Googles Backup-Funktion

Für Smartwatches mit Wear OS bietet Google als Hersteller nach wie vor keine einfache Backup-Lösung an. Wer sich ein neues Gerät zulegt, muss händisch tätig werden, um die Daten nicht zu verlieren. Spätestens seit August 2022 ist bekannt, dass Google an einer umfassenden Backup-Funktion arbeitet, bei der Daten in der Cloud gesichert werden. Jetzt sind neue Details zu den Plänen ans Licht geraten.

In Version 22.42.12 der Google Play Services sind Hinweise aufgetaucht, die den Umfang der geplanten Backup-Funktion näher beschreiben. Ihnen zufolge sollen unter anderem auch Kacheln (Tiles) und Ziffernblätter (Watch Faces) Teil des Backups werden. Auch die App-Daten und Geräteeinstellungen werden demnach zur Sicherung gehören. Zu den Einstellungen gehören zum Beispiel WLAN-Passwörter und Berechtigungen (Quelle: 9to5Google). Der Umstieg auf eine neue Smartwatch mit Wear OS dürfte so schneller und einfacher als zuvor möglich werden.

Bereits bekannt ist, dass die Backups optional angeboten und in der Cloud bei Google One gespeichert werden. Sicherungen werden nur dann durchgeführt, wenn eine WLAN-Verbindung besteht und die Smartwatch über Batterie-Reserven verfügt. Backups können über die Einstellungen der Uhr oder über das begleitende Smartphone verwaltet und angestoßen werden.

So bewirbt Google seine neue Pixel Watch mit Wear OS:

Google Pixel Watch vorgestellt

Wear-OS-Backups: Starttermin noch unbekannt

Wann genau Google die einfache Sicherung für Wear-OS-Smartwatches anbieten wird, ist noch ungeklärt. Google selbst hat keinen konkreten Starttermin genannt. Zuvor hatte es Spekulationen gegeben, nach denen die Backup-Funktion zusammen mit der Pixel Watch eingeführt werden könnte. Daraus ist aber letztlich nichts geworden.