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Nvidia gibt nach und beseitigt einen lästigen Kritikpunkt

Wer seinen Grafikkarten-Treiber aktualisieren will, braucht sich nicht mehr extra anmelden. (© GIGA)

Wer die Treiber seiner Nvidia-Grafikkarte möglichst schnell, zuverlässig und unkompliziert aktualisieren will, muss sich wohl oder übel über GeForce Experience anmelden. Doch damit ist jetzt zum Glück Schluss – dank eines komplett neuen Programms von Nvidia.

 
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Nvidia stellt neue Grafikkarten-App vor

Das Aktualisieren von Grafikkartentreibern war früher noch verdammt umständlich. In regelmäßigen Abständen mussten PC-Spieler auf den Webseiten von AMD und Nvidia nachschauen, ob eine neue Version für ihren Grafikbeschleuniger zur Verfügung steht, diese herunterladen und anschließend installieren.

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Zum Glück geht das inzwischen automatisch über die entsprechende Software-Lösung der beiden Grafikkarten-Anbieter: die AMD Software: Adrenaline Edition und Nvidia GeForce Experience. Letztere hat jedoch seit geraumer Zeit eine nervige Einschränkung: Wer die GeForce Experience im vollen Umfang nutzen will, muss sich zuvor einen Nvidia-Account erstellen und sich damit anmelden. Das nervt.

Nun hat Nvidia jedoch ein neues Programm veröffentlicht, für das diese Einschränkung nicht mehr gilt: die Nvidia App. Die Software fasst das Control Panel, GeForce Experience und RTX Experience zusammen und entbindet die Nutzer gleichzeitig von der Verpflichtung, sich für die vollständige Nutzung mit ihrem Account anzumelden – zumindest laut ars technica. Eure Treiber könnt ihr in Zukunft also auch ohne Eingabe eurer Mailadresse und eures Passworts aktualisieren.

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Nvidias neue Treiber-Software ist noch in der Beta

Was PC-Spieler beachten sollten: Bislang handelt es sich bei der Nvidia-App noch um eine Beta-Version. Es kann also sein, dass einige Funktionen noch nicht ganz reibungsfrei funktionieren.

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Eine weitere große Änderung beim neuen Nvidia-Programm: Euch wird jetzt viel verständlicher angezeigt, welche Grafikeinstellungen bei euren Spielen angepasst werden, wenn ihr den in der Software integrierten Performance-Regler nutzt. Auf diesem könnt ihr einstellen, ob es euch wichtiger ist, dass euer Spiel fantastisch aussieht oder butterweich läuft. Im Hintergrund werden Änderungen an den Einstellungen im Spiel vorgenommen, um das gewünschte Ergebnis zu erzielen.

Ein paar Funktionen wurden aber auch gestrichen. So könnt ihr über die neue Software etwa nicht mehr direkt auf Twitch oder YouTube streamen, oder Videos auf Social-Media-Plattformen teilen. Laut Nvidia wurden diese Funktionen schlichtweg zu wenig genutzt, um sie weiterhin zu unterstützen.

Für solche Streaming-Zwecke solltet ihr sowieso Tools wie OBS nutzen:

Wer seine Grafikkarte übertakten möchte, muss vorerst ebenfalls auf andere Tools wie MSI Afterburner zurückgreifen. Auch das Zurückspringen auf eine ältere Treiberversion wird aktuell noch nicht von der Nvidia-App unterstützt. Diese beiden Features sollen jedoch in Rahmen von Updates in naher Zukunft nachgereicht werden.

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