o2 hat ehrgeizige Ziele zum 5G-Ausbau für das Jahr 2021 vorgelegt. Ihnen zufolge sollen bis Ende des Jahres 30 Prozent der Haushalte in Deutschland mit 5G versorgt sein. Die Konkurrenz von Telekom und Vodafone ist aber schon deutlich weiter.

o2: Starker Ausbau des 5G-Netzes geplant

Telefónica Deutschland (o2) hat sich für das Jahr 2021 ehrgeizige Ziele auferlegt. Bis zum Jahresende sollen nicht weniger als ein Drittel der deutschen Haushalte mit 5G erreicht werden. Damit hat o2 noch viel Arbeit vor sich. Derzeit bietet der Netzbetreiber eine 5G-Verbindung in 15 deutschen Städten an, darunter Berlin, Hamburg, München, Köln und Frankfurt.

Tarife von o2 im Überblick

Insgesamt kann o2 derzeit auf 150 5G-Stationen verweisen. o2 setzt dabei auf Frequenzen im Bereich von 3,6 GHz und möchte den Ausbau in nächster Zeit „beschleunigen“, wie es in der jetzt veröffentlichten Mitteilung zu lesen ist.

Für das Jahr 2021 soll deutlich mehr als eine Milliarde Euro in das eigene Netz investiert werden. Neben dem Aufbau von 5G-Stationen steht dabei der Ausbau des 4G-Netzes im Mittelpunkt. Hier möchte man sich in Kooperation mit der Deutschen Telekom insbesondere um die letzten „grauen Flecken“ kümmern. National Roaming wird dabei in umgekehrter Richtung zusammen mit 1&1 Drillisch ermöglicht. o2 stellt hier den Zugang bereit, da 1&1 noch nicht über ein eigenes Netz verfügt.

Das 3G-Netz wird bald abgeschaltet. Alle wichtigen Infos dazu gibt es hier im Video:

3G wird abgeschaltet. Und jetzt?

5G in Deutschland: o2 hinkt hinterher

Beim Aufbau des 5G-Netzes hinkt o2 jetzt schon der Konkurrenz von Vodafone und Deutsche Telekom hinterher. Während o2 derzeit nur auf die erwähnten 150 5G-Stationen verweisen kann, sind es bei Vodafone bereits 2.500 Standorte mit 7.000 5G-Antennen. Hier setzt Vodafone allerdings auf unterschiedliche Frequenzbereiche, mit denen zum Teil nicht die höchsten Datenübertragungsraten möglich sind.

Mit Standorten, die auf 2,1 GHz setzen, kommt die Deutsche Telekom derzeit auf 45.000 Antennen. Schnelles 5G wird dabei von mehr als 1.000 Antennen an 400 Standorten bereitgestellt.