Mit dem OnePlus 8 Pro hat OnePlus neue Preisdimensionen erreicht – zum Ärger vieler langjähriger Nutzer. Das neue OnePlus Z soll aber wieder erschwinglicher werden. Ein Benchmark-Eintrag zeigt jetzt, was im kommenden OnePlus-Smartphone stecken könnte. 

 

OnePlus: Das Unternehmen hinter den „Flaggschiff-Killern“

Facts 

Dass OnePlus wieder verstärkt günstigere Smartphones anbieten möchte, hat bereits Firmenchef Pete Lau angekündigt. Angesichts der UVP von 899 Euro für das OnePlus 8 Pro ist das auch verständlich, denn günstiger als die Konkurrenz von Samsung und Co. ist das chinesische Unternehmen nun nicht mehr. Das erste Smartphone dieser neuen (alten) Strategie könnte das OnePlus Z sein, das vor allem beim Prozessor neue Wege geht, wie ein Benchmark-Eintrag zeigt.

OnePlus Z mit Snapdragon 765 und bis zu 12 GB RAM

In der Datenbank von Geekbench ist ein Smartphone mit der Bezeichnung OnePlus AC2003 aufgetaucht, wie WinFuture unter Berufung von DigitalChatStation auf Twitter berichtet. Hier dürfte es sich sehr wahrscheinlich um das OnePlus Z handeln, das seit einiger Zeit in der Gerüchteküche herumgeistert. Hinweise auf die dort Hardware des Smartphones legen nahe, dass im OnePlus Z ein Snapdragon 765 verbaut ist – ein Achtkern-Prozessor, der auf bis zu 2,3 GHz takten kann und standardmäßig 5G unterstützt. Damit bestätigen sich ältere Informationen.

In Sachen Arbeitsspeicher ist von 12 GB RAM (LPDDR4x) die Rede. Dass das OnePlus in der Basisvariante bereits so viel Arbeitsspeicher besitzt, ist aber eher unwahrscheinlich. Denkbar ist, dass das Mittelklasse-Handy wie teurere OnePlus-Smartphones in mehreren Versionen mit unterschiedlichen Konfigurationen angeboten wird.

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Die kurze, aber aufregende Geschichte der OnePlus-Smartphones:

OnePlus – Die Smartphones im Überblick

OnePlus Z: Wie teuer wird das Smartphone?

Wann und zu welchem Preis das OnePlus Z auf den Markt kommt, ist noch unklar. Angesichts der starken Konkurrenz von anderen China-Herstellern wie Xiaomi und Markengeräten wie dem iPhone SE (2020) oder dem bald erscheinenden Pixel 4a, wäre ein Preis zwischen 400 und 500 Euro realistisch – sofern die Ausstattung auch abgesehen vom Prozessor und RAM überzeugt.

Kaan Gürayer
Kaan Gürayer, GIGA-Experte für Smartphones, Tablets und Smartwatches.

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