Pleiten, Pech und Pannen: Intels Prozessorentwicklung stand in den vergangenen Jahren unter keinem guten Stern. Der neue Intel Core i9 12900HK bringt jedoch die Trendwende und schlägt die besten Chips von Apple und AMD. Eine wichtige Frage bleibt aber unbeantwortet.

Für Intel lief es in der jüngeren Vergangenheit gar nicht gut. Erst verlor der Halbleiterhersteller die Leistungskrone an AMD, dann wechselte im letzten Jahr auch noch Großkunde Apple auf eigene Prozessoren. Trotz der vielfältigen Herausforderungen geben sich die Kalifornier aber nicht geschlagen – und scheinen mit dem Core i9 12900HK wieder einen Prozessor in petto zu haben, der schneller ist als Apples M1 Max oder AMD Ryzen 5980HX.

Intel Core i9 12900 HK schneller Apple M1 Max und AMD Ryzen 5980HX

Im Geekbench kommt der neue Intel-Chip im Single-Core-Test auf 1.851 Punkte und setzt sich damit zwar knapp, aber dennoch klar vor Apples neuen M1 Max mit 1.785 Punkten. AMDs Ryzen 5980HX kommt sogar nur auf 1.506 Punkte (Quelle: WCCFTECH)

Ähnlich sieht das Bild bei der Multi-Core-Performance aus: Hier kann der Core i9 12900HK auf 13.256 Punkte verweisen, während die Konkurrenz aus dem Hause Apple auf 12.753 Punkte kommt. Weit abgeschlagen ist erneut AMD: Der Ryzen 5890HX schafft hier nur magere 8.217 Punkte und liegt damit über 5.000 Punkte hinter Intels neuem Prozessor-Flaggschiff für Notebooks.

Intels Wechsel auf die optimierte 10-nm-Fertigung, genannt Intel 7, scheint sich also voll auszuzahlen. Außerdem, so WCCFTECH, könnte der Core i9 12900HK auch von Windows 11 profitiert haben. Das neue Microsoft-Betriebssystem unterstützt Intels Thread Director Technologie, die Aufgaben besser an die jeweiligen Kerne verteilt.

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Leistungswerte sagen nichts über Energieaufnahme und Hitzeentwicklung

Die exzellenten Leistungswerte des Core i9 12900HK sagen allerdings nichts über die Energieaufnahme und Hitzeentwicklung des Prozessors aus, die für Notebooks besonders wichtig ist. Schlussendlich kommt es vor allem auf die Hersteller und ihre Kühlsysteme an, ob von der reinen Leistung des neuen Intel-Chips auch ein Großteil beim Nutzer ankommt.