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Porsches neue Ladestation: Dagegen sieht selbst Tesla alt aus

Elektro-Porsche sollen künftig eine neue Lade-Alternative zu Ionity und Co. bekommen. (© Porsche AG)
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Porsche will sein Ladenetz erweitern. Beim Vorgehen orientiert man sich offenbar am Konkurrenten Tesla. Technisch sollen die Schnellladesäulen von Porsche aber überlegen sein. Leider nimmt man sich Tesla wohl auch im Schlechten zum Vorbild.

Tesla abgehängt: Porsches Schnelllader sind stärker

Porsche will einen neuen Ladepark eröffnen, 12 Schnellladesäulen sollen dort die Elektro-Modelle aus Stuttgart aufladen. Bei der Wahl des Standorts scheint man aber mehr Wert auf Prestige zu legen, als auf praktischen Nutzen: Die neue Ladestation soll am Brenner Pass in den Alpen gebaut werden (Quelle: Wirtschaftswoche).

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Damit wiederholen die Stuttgarter den Fehler von Tesla, man will nämlich nur eigene Fabrikate aufladen. Tesla beginnt gerade, seine Supercharger für E-Autos anderer Marken zu öffnen. Hingegen setzt Porsche bei der Ladeleistung einen neuen Standard. Bis zu 350 kW werden die Schnelllader am Brenner liefern. Porsches Taycan kann mit bis zu 270 kW umgehen und lade so 100 km Reichweite in fünf Minuten nach, so das Wirtschaftsmagazin.

An Porsches neuem Ladepark dürfte der Bedarf überschaubar sein, auch wenn VW-Konzernchef Herbert Diess sich ebenda schon über lange Wartezeiten beschwert hatte – allerdings beim Ladepark von Ionity.

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Die Standortwahl erinnert daher ein wenig an eine der jüngeren Neueröffnungen in Teslas Supercharger-Netzwerk. Der E-Auto-Pionier aus den USA baute einen Supercharger in der Nähe des Basecamps vom Mount Everest. Die Konnotation ist klar: Die besten E-Autos der Welt muss man auch am höchsten Berg der Welt aufladen können. Über die Auslastung dieses speziellen Supercharger-Standorts kann man nur spekulieren.

Das jüngste Modell aus Porsches E-Auto-Portfolio – der Taycan Cross Turismo im Video-Überblick:

Der neue Porsche Taycan Cross Turismo: Alle Highlights

Porsche kann auch offene Ladeparks für alle E-Autos

Für E-Auto-Fahrer aller Marken bleibt zu hoffen, dass Porsche über kurz oder lang auch Teslas aktuellem Weg folgen wird. An einer Station in Leipzig seien bereits Teile der Ladestationen auch für andere Marken freigegeben. Warum dass am Brenner offenbar keine Option ist, erschließt sich nicht.

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Macht Porsche mit dem herstelleroffenen Ausbau weiter, dürften sich die eigenen Ladeparks als wertvoller Beitrag zum gesamten Ladenetz erweisen. Immerhin bis zu 15 Standorte von insgesamt 100 europaweit sind in Deutschland geplant.

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