Auch 5 Jahre nach dem offiziellen Verkaufsstart verkauft sich die Nintendo Switch noch wie geschnitten Brot. Die Verkaufszahlen der Handheld-Konsole nähern sich langsam denen der PlayStation 4 an – und wenn es so weiter geht, überholt die Switch bald Sonys Last-Gen-Konsole.

 
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Nintendo Switch wurde fast 108 Millionen Mal verkauft

Die Switch hat inzwischen zwar 5 Jahre auf dem Buckel und liegt in technischer Hinsicht weit hinter der PS5 und der Xbox Series X|S, trotzdem verkauft sich Nintendos Handheld-Konsole weiterhin erstaunlich gut. Wie gut, das offenbaren die aktuellen Zahlen, die das Unternehmen auf seiner offiziellen Webseite präsentiert.

Alle Switch-Modelle zusammengenommen wurden inzwischen 107,65 Millionen Mal verkauft. Allein im letzten Fiskaljahr gingen etwas mehr als 23 Millionen über die Ladentheke – und dass, obwohl sich viele Fans schon seit Langem nach einer echten Switch Pro sehnen (Quelle: Nintendo).

Sollte die Switch diesen Verkaufstrend auch 2022 fortführen, wird sie im Laufe des Jahres sogar die PlayStation 4 von Sony überholen. Die Last-Gen-Konsole verkaufte sich bisher 116,97 Millionen Mal – Nintendo rückt der Konkurrenz also ordentlich auf die Pelle.

Die PS4 steht zwar offiziell noch nicht auf dem Abstellgleis, seit dem Start der PS5 sind die Verkaufszahlen der Last-Gen-Konsole jedoch stark in den Keller gegangen. Sony hat die Produktion des betagten Modells zudem rapide heruntergefahren, was zu absurd hohen Preisen auf dem Markt führt.

Diese Switch-Spiele waren eine echte Fehlinvestition:

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Switch-Krise: Nicht nur PS5 und Xbox Series X sind betroffen

Obwohl sich die Nintendo Switch langsam, aber sicher zu einer der beliebtesten Konsolen der Welt aufschwingt, scheint es Probleme zu geben. Denn nicht nur Sonys und Microsofts Next-Gen-Konsolen macht die Halbleiterknappheit zu schaffen, auch Nintendo hat bereits durchblicken lassen, dass die Switch-Produktion davon beeinträchtigt wird.

So scheint das Unternehmen aktuell nicht so viele Handheld-Konsolen produzieren zu können wie ursprünglich geplant. Zudem wird voraussichtlich auch der Produktionspreis der Switch ansteigen. Mit anderen Worten: Nintendo verdient pro verkaufter Konsole weniger Geld.

Ob man diese Mehrkosten in Zukunft auf die Kunden abwälzt, bleibt abzuwarten. Aktuell scheint jedoch keine Preissteigerung im Gespräch zu sein – zumal man ja erst im Herbst des letzten Jahres den UVP abgesenkt hat. Wir halten euch auf dem Laufenden.