Samsung hat mit dem Galaxy A52 ein vorprogrammiertes Erfolgsmodell auf den Markt gebracht. Begonnen hat alles mit dem Galaxy A50, das den Weg für diesen Erfolg ebnete. Mit dem Galaxy A51 wurde eine Schippe draufgelegt und das Galaxy A52 macht noch mehr richtig. Wieso ich mir deswegen jetzt das Mittelklasse-Handy von Samsung kaufen würde, verrate ich euch in diesem Artikel.

 

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Samsung Galaxy A52 macht sehr vieles richtig

Samsung Galaxy A52 5G im Test: Mittelklasse mit Premium-Features

Wer sich aktuell ein Mittelklasse-Handy mit Premium-Features kaufen möchte, sollte das Galaxy A52 ins Auge fassen. Das Samsung-Handy wurde erst vor wenigen Wochen offiziell auf den Markt gebracht und hat sofort die Smartphone-Bestseller bei Amazon erobert. Dort wird das Handy für knapp über 300 Euro verkauft, was ein wirklich guter Preis ist. Nachfolgend meine Gründe, wieso ich mir das Galaxy A52 kaufen würde.

  • Display: Samsung reagiert beim Galaxy A52 auf den aktuellen Trend zur höheren Bildwiederholfrequenz. Statt 60 Hz sind es beim Galaxy A52 90 Hz, beim A52 5G sogar 120 Hz. Zudem wurde die Helligkeit spürbar erhöht. Das Handy lässt sich im Freien dadurch besser ablesen. Man sieht zwar weiterhin einen Unterschied zu einem Galaxy S21, die Lücke wird aber immer kleiner. Auf 6,5 Zoll löst es mit FHD+ genau so hoch auf wie ein Galaxy S21 oder Galaxy S21 Plus.
  • Akkulaufzeit: Obwohl Samsung beim Display in Sachen Helligkeit und Schnelligkeit zugelegt hat, leidet die Akkulaufzeit nicht darunter. Der 4.500-mAh-Akku bringt einen locker über den Tag – mit einer großen Reserve. Geht man sparsam mit dem Handy um, dann sind auch zwei Tage drin. Selbst die „bessere“ 5G-Version mit 120 Hz und schnellerem Prozessor bringt einen locker über einen Tag. An der Effizienz wurde also auch gearbeitet.
  • Design: Im Vergleich zum Galaxy A50 und A51 sieht das Galaxy A52 deutlich stimmiger aus. Das gilt in meinen Augen für alle Blickwinkel. Das Design ist zwar etwas kantiger geworden, durch den abgerundeten Rahmen liegt das Handy aber trotzdem sicher in der Hand. Besonders die Optik der rückwärtigen Kamera fügt sich schön ins Gesamtbild ein und der matte Kunststoff passt auch sehr gut. Allein dadurch wirkt das Handy schon hochwertiger als mit glänzendem Finish. Aussehen liegt natürlich im Auge des Betrachters, mir sagt sie wirklich zu.
  • Kamera: Das ist eher ein zweischneidiges Schwert. Einerseits überzeugt der Hauptsensor mit guten Bildern, anderseits sind die Zoom-Möglichkeiten eingeschränkt. Hätte man dem Galaxy A52 das Teleobjektiv vom Galaxy A72 spendiert, wäre das Handy noch einmal deutlich attraktiver. Ist kein Beinbruch, da die Kameras im Galaxy A52 allgemein eine gute Bildqualität besitzen, schade ist es trotzdem. Die Makro- und Tiefen-Kamera sind in meinen Augen überflüssig. Das Galaxy A72 besitzt wegen des Teleobjektivs keine Tiefenkamera und macht trotzdem gleich gute Bilder. Samsung macht das nur wegen des Marketings, damit man das Handy mit Quad-Kamera bewerben kann.
  • IP-Zertifizierung: In der Preisklasse ist eine IP-Zertifizierung schon etwas ganz Besonderes. Samsung hat das Galaxy A52 nach IP67 zertifizieren lassen, wodurch es wasserdicht und gegen Staub geschützt ist. Das findet man sonst nicht in der Mittelklasse. Mag für einige Nutzer und Nutzerinnen überflüssig sein, man ist damit aber immer auf der sicheren Seite.

Samsung Galaxy A52: Ein tolles Gesamtkonzept

Für mich stimmt beim Galaxy A52 einfach das Gesamtkonzept. Samsung hat die Nachteile der Vorgänger konsequent beseitigt, indem beispielsweise nun auch Stereo-Lautsprecher verbaut wurden. Wenn ich mir jetzt ein Handy kaufen müsste, würde es mit großer Wahrscheinlichkeit ein Samsung Galaxy A52 sein. Die Gründe für den Kauf eines Galaxy-S-Modells werden für mich immer geringer. Aktuell nutze ich das Galaxy S21, im Testzeitraum mit dem Galaxy A52 oder A72 hab ich aber keine Nachteile bemerkt. Durch die höhere Akkulaufzeit sogar Vorteile.

Hinweis: Die in diesem Artikel geäußerten Meinungen stellen ausschließlich die Ansichten des Autors dar und sind nicht notwendigerweise Standpunkt der gesamten GIGA-Redaktion.