Das möchte man bei Sat.1 wohl nicht auf sich sitzen lassen: Nachdem RTL mit seiner Berichterstattung rund um das Coronavirus Erfolge feiert, hat man sich nun auch bei Sat.1 zu einem sehr ähnlichen Schritt entschieden. Zur besten Sendezeit soll „Akte Spezial“ gegen „RTL aktuell Spezial“ antreten – und dabei sogar fünf Minuten früher beginnen.

 

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Sat.1: „Akte Spezial“ zum Thema Corona-Impfung

Bei Sat.1 war man wohl vom Erfolg RTLs etwas überrascht. Mit der Sondersendung „RTL aktuell Spezial“ hat man für gute Einschaltquoten sorgen können. Nun möchte man allem Anschein nach auch bei Sat.1 ein Stück des Kuchens abbekommen. Dazu wird die im Herbst 2019 neu aufgelegte „Akte“ um ein „Akte Spezial“ erweitert. In direkter Konkurrenz zu „RTL aktuell Spezial“, versteht sich.

Am Montag, dem 22. März, möchte man um 20:10 Uhr eine Sondersendung mit dem Titel „Akte Spezial: Neustart nach dem Impfstopp“ senden. Die Spezialausgabe wird dabei eine Laufzeit von 15 Minuten haben. Moderiert wie die Sendung von Claudia von Brauchitsch. RTL wiederum wird seine Sondersendung am Montag um 20:15 Uhr beginnen.

Ganz wie bei „RTL aktuell Spezial“ soll sich auch die Variante von Sat.1 mit dem Thema Impfstoff auseinandersetzen. Nach dem zwischenzeitlichen Stopp des Corona-Impfstoffs AstraZeneca sollen in der Sondersendung neben Experten auch eine Ärztin zu Wort kommen, die versucht, Impfgegner mit Fakten zu überzeugen.

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Sat.1: „Akte Spezial“ wird selbst produziert

Anders als zuvor möchte Sat.1 die Produktion von „Akte“ nicht mehr dem Berliner Nachrichtensender Welt überlassen, sondern stattdessen selbst tätig werden. Welt selbst war früher Bestandteil von ProSiebenSat.1.

Nachdem das Format „Akte“ bereits einen Neustart hinlegen konnte, gab es im Herbst 2019 laut DWDL auch eine Ankündigung, dass die Marke künftig auch für Sondersendungen genutzt werden sollen. Bisher hat man bei Sat.1 stattdessen lieber die eigenen Nachrichten verlängert, statt „Akte Spezial“ auszustrahlen.