Ihr kennt schon jedes iPad-Zubehör? Vielleicht noch nicht, denn dieses Teil gibt es leider noch nicht zu kaufen, dabei ist die Idee echt sauber. Vor allem kreative Profis würden sich darüber freuen. 

 

iPad Pro (2020)

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iPad Pro (2020)

Schaut aus wie ein kleiner Eishockey-Puck, ist aber ein multifunktionales Zusatz-Display fürs iPad. Zunächst fragt man sich kopfschüttelnd: Wozu soll dies denn gut sein? Die Antwort darauf gibt der Design-Student Simon Pavy aus La Rochelle in Frankreich.

iPad mit Zusatz-Display: Wozu der runde Puck?

Der hat den kleinen Puck nämlich entworfen. Seiner Idee zufolge dient das kreisförmige Display als Eingabehilfe für die beliebte Mal- und Zeichen-App Procreate – ein Klassiker für alle kreativen Köpfe auf dem iPad. Auf dem iPad selbst ist fortan nur noch die eigentliche Zeichnung zu sehen. Dem Künstler ist es demnach möglich, sich ganz und gar und ohne Ablenkung auf das eigentliche Meisterstück zu konzentrieren.

Bild: Simon Pavy

Werkzeuge wie das Pinselstudio, das Farbfeld, aber auch die Zoomsteuerung, Gesten und viele andere Funktionen werden dagegen ausschließlich auf dem Zusatz-Display angezeigt beziehungsweise von dort gesteuert – natürlich und vor allem auch mit dem Apple Pencil. Dafür verfügt das Gerät dann über ein eigenes, rundes Retina-Touch-Display. Der Strom kommt von einem Lithium-Polymer-Akku, aufgeladen wird per USB-C, wie auch das iPad Pro und iPad Air 4 selbst. Die Verbindung zum iPad wird per Bluetooth hergestellt.

Bild: Simon Pavy

Meinung von GIGA

Wir geben zu: Der Grundgedanke ist faszinierend, sollte unserer Meinung nach aber nicht auf nur eine App beschränkt sein. Eine solche zusätzliche Steuerung wäre sicherlich auch für weitere kreative iPad-Anwendungen wünschenswert. Ergo: Eine offene Programmierschnittstelle für App-Entwickler ist sinnvoll.

Übrigens, auch das aktuelle iPad Air der 4. Generation besitzt jetzt ein Vollformat-Display:

Das neue iPad Air 4 (2020) im Video

Allein, es bleibt bei der Idee, denn leider wird der nützliche Puck noch gar nicht gebaut. Gegenwärtig gibt's nur ein interessantes Konzept eines jungen Studenten – mehr nicht. Ein Entwurf, der allerdings eine nähere Betrachtung durch Apple und Konsorten wirklich verdient hätte.