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Smartwatch-Funktion nur im Abo: Nächster Hersteller will Geld sehen

Mobvoi verlangt für neue Smartwatch-Features Abogebühren. (© GIGA)
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In immer mehr Bereichen werden Abogebühren für Funktionen bereits gekaufter Produkte eingeführt. Was mit dem klassischen Netflix-Abo begonnen hat, wird mittlerweile in viele weitere Bereiche ausgeweitet. Beispielsweise bei Autos oder auch bei Smartwatches. Dort steigt jetzt auch Mobvoi mit ein.

Mobvoi verlangt für Smartwatch-Feature Abogebühren

Wenn ihr euch eine Smartwatch kauft, dann besitzt diese einen bestimmten Funktionsumfang. Einige Hersteller wie Samsung unterscheiden da schon etwas, denn nicht jede Funktion ist mit jedem Smartphone nutzbar. Google verlangt bei der Pixel Watch (Test) für bestimmte Fitbit-Funktion zusätzliche Abogebühren. Wer die nicht zahlt, kann das volle Potenzial der Uhr nicht ausschöpfen. Mobvoi schlägt jetzt einen ähnlichen Weg ein. Für einige neue Funktionen müsst ihr Abogebühren bezahlen:

So erhalten VIP-Kunden mehr Songs zur Auswahl, die euch beim Einschlafen helfen sollen, und es gibt zusätzliche Schlafanalysedaten. Auch die detaillierte Analyse der Herzfrequenz und der Blutsauerstoffsättigung gibt es nur, wenn ihr dafür bezahlt. Wer direkt zuschlägt, bezahlt 2,99 US-Dollar pro Monat. Später kostet das Abo 4,99 US-Dollar im Monat. Wollt ihr die Premium-Funktion also nutzen, dann müsst ihr pro Jahr 60 US-Dollar zahlen. Die Uhr müsst ihr vorher schon zum vollen Preis gekauft haben.

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Die TicWatch Pro 3 Ultra kann auch damit erweitert werden:

TicWatch Pro 3 Ultra im Detail vorgestellt

Weitere Smartwatch-Funktionen dürften folgen

Aktuell sind die Zusatzfunktionen von Mobvoi für TicWatch-Smartwatches eher beschränkt. Das könnte sich mit der Zeit aber ändern. Immer mehr neue Features, die auf bereits verkaufte Smartwatches kommen, könnten hinter der Bezahlschranke verschwinden. Ihr würdet also eine Smartwatch bekommen, die Basis-Funktionen unterstützt, die ihr später aber um weitere Features erweitern könnt. Wenn dadurch die Preise der Hardware sinken, könnte man vielleicht damit leben. Aktuell ist das aber nicht der Fall und ihr bekommt zusätzliche Gebühren aufgedrückt. Die Zukunft wird zeigen, wie weit das noch geht.

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