Zum eigenen Konto gehört die passende Bankkarte, egal ob von der Deutschen Bank, Volks- und Raiffeisenbanken, Sparkassen oder anderen Geldinstituten. Doch der altbekannten Bankkarte stehen Veränderungen bevor.

 

MasterCard

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Sparkasse, Volksbank und Co.: So sehen die Karten bald aus

Mastercard, der Zahlungsdienstleister hinter Milliarden von Kredit- und Debitkarten für Bankkonten weltweit, wird in den nächsten Jahren die kleinen Plastikkärtchen verändern. Sie sollen der Gegenwart angepasst werden – und das wird man sehen. Denn 2024 wird die Pflicht zum Aufbringen eines Magnetstreifens fallen (Quelle: Mastercard).

Der Grund: Der schwarze Streifen auf der Rückseite von Bankkarten ist schlicht überflüssig geworden. Als vor Jahrzehnten damit zum ersten Mal die Liquidität von Kunden beim Einkauf praktisch in Echtzeit gesichert nachgewiesen werden konnte, war das eine fundamentale Neuerung. Inzwischen gibt es schnellere und sicherere Methoden.

Verbraucher werden den Unterschied kaum spüren

Für die meisten Verbraucherinnen und Verbraucher wird das Fehlen des schmalen, schwarzen Streifens an ihrer Bankkarte darum keinen Unterschied machen. Längst hat der integrierte RFID-Chip die Funktionen des Magnetstreifens übernommen – und viele neue Möglichkeiten der Identifikation und Zahlung ermöglicht.

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Der RFID-Chip ermöglicht unter anderem zu zahlen, ohne die Bankkarte ins Lesegerät einstecken zu müssen. Chips, welche die gleiche Technik nutzen, sorgen auch in Smartphones dafür, dass mobiles Bezahlen etwa mit Apple Pay oder Google Pay kontaktlos möglich ist.

Auch weil diese immer beliebter werden, ist die Entscheidung von Mastercard folgerichtig. Nachdem die Finanzinstitute, die für Mastercard Karten ausstellen, ab 2024 keine Magnetstreifen mehr aufbringen müssen, aber noch dürfen, ist damit spätestens 2033 Schluss. Schon ab 2029 werden keine neuen Karten mit Streifen ausgegeben, 4 Jahre danach werden auch alle Altbestände ersetzt.

Eine Ausnahme macht Mastercard in den USA. Dort fällt die Magnetstreifen-Pflicht erst 2027. Prepaid-Karten, die Nutzer mit Guthaben aufladen können, sollen in den USA von den Änderungen ausgenommen werden.

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Ist das Ende von Bankkarten in Sicht?

Geht es nach Mastercard, neben Visa einer der zwei großen Zahlungsdienstleister weltweit für Debit- und Kreditkarten, sehen wir also auch nach 2033 noch Bankkarten im Alltag. Nur sehen die Karten von Sparkasse, Volksbanken und Co. dann etwas anders aus. So lange auch die neuen Systeme für mobiles Bezahlen auf eine Karte angewiesen sind, werden diese uns wohl auch erhalten bleiben. Ist das nicht mehr der Fall, dürfte auch die Zukunft der Bankkarte ungewiss sein.