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Starfield-Kritik auf Steam: Bethesda schießt sich selbst ins Bein

Bethesda reagiert auf Kritik auf Steam – und kommt damit gar nicht gut an. (© Bethesda)

Starfield war einer der größten Releases des Jahres und konnte zum Start solide Kritiken der Presse einheimsen. Doch der Wertungsspiegel auf Steam spricht mittlerweile eine ganz andere Sprache. Bethesda versucht aktiv auf die Kritik der Community einzugehen und macht sich damit keine Freunde.

 
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Starfield-Fans verstehen das Spiel einfach nicht

Mittlerweile liegt der Release von Starfield mehr als zwei Monate zurück. Während das Rollenspiel zu Anfang trotz mehrerer Schwächen mit größtenteils guten Reviews weggekommen ist, purzelten die Prozente der Steam-Wertungen mit der Zeit immer mehr nach unten. Damit ist Starfield aktuell sogar das am schlechtesten bewertete Spiel aus dem Hause Bethesda.

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Gerade deswegen versucht der Publisher wohl auch noch knapp drei Monate nach dem Launch auf die vielen negativen Rezensionen auf der Plattform mit aktiver Community-Arbeit einzugehen. Und obwohl das Reagieren auf Kritik grundsätzlich löblich und gut ist, stören sich viele Fans jetzt an der Art und Weise.

Denn anstatt die gängigen Kritikpunkte anzunehmen – wie zum Beispiel die Leere vieler Planeten bei der Erkundung – findet Bethesda Begründungen, die die Leere erklären und als gewollt darstellen. Die Spieler würden also die Absicht der Entwickler nicht verstehen und liegen falsch mit ihrer Meinung.

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Eine Begründung ist zum Beispiel:

„Einige Planeten in Starfield sind bewusst leer gestaltet – aber das ist nicht langweilig. Als die Astronauten zum Mond geflogen sind, war dort nichts. Sie waren aber sicherlich nicht gelangweilt. Der Gedanke hinter Starfields Erkundung ist ein Gefühl der Kleinheit in Spielern hervorzurufen und euch überwältigt fühlen zu lassen.“

Ein Post des X-Accounts JuiceHead (ehemals Twitter) hat weitere dieser Antworten zusammengestellt und kritisiert Bethesdas Haltung. Darunter findet sich viel Zuspruch.

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Bethesda tut sich keinen Gefallen

Grundsätzlich hat Bethesda das Recht, seine Vision eines Videospiels umzusetzen und an seinen Absichten festzuhalten. Schließlich gibt es auch unter der aktuellen Kritik Stimmen, die Bethesdas Erklärungsversuche verstehen und die grundsätzliche Kritik an Starfield nicht unterschreiben. Das Rollenspiel spaltet und holt nicht jeden und jede ab.

Doch wenn ein anderer großer Teil der Community essentielle Spielelemente kritisiert und damit schlichtweg keinen Spaß am Spielen hat, wäre es zumindest aus wirtschaftlicher Hinsicht klug, sich dieser Kritik anzunehmen, anstatt mit Erklärungsversuchen dagegenzuhalten.

Wenn das nächste Bethesda-Spiel auf den Markt kommt, überlegen es sich die bei der Äußerung von Kritik abgewiegelten Spieler vielleicht zweimal, ob sie noch einmal den Kauf-Button drücken.

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Welche Publisher es sich ebenfalls mit den Fans verscherzen, seht ihr in diesem Video:

Die größten Aufreger über geldgierige Publisher
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