Elektroauto-Vorreiter Tesla blickt auf ein erfolgreiches drittes Quartal 2021. Umsatz und Gewinn erreichten Rekordhöhen. Vor dem Hintergrund der weltweiten Chipkrise ist der Erfolg des E-Auto-Herstellers noch beeindruckender.

 
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Ob Elon Musk nach der Bekanntgabe der jüngsten Quartalszahlen die Sektkorken hat knallen lassen oder doch zu seinem Lieblingsgetränk Whiskey gegriffen hat, ist nicht überliefert. Grund zum Feiern hat der Tesla-Gründer aber allemal.

Rekordquartal für Tesla: Elektroauto-Hersteller so erfolgreich wie nie

Im abgelaufenen dritten Quartal 2021 konnte Tesla einen Umsatz von umgerechnet 11,7 Milliarden Euro einfahren und damit einen neuen Rekord aufstellen (Quelle: The Verge). Was den Umsatz angeht, waren die Monate zwischen Juli und September 2021 also die erfolgreichsten in der vergleichsweise jungen Geschichte des Elektroautoherstellers. Tesla wurde erst 2003 aus der Taufe gehoben. Der Rekord dürfte auch die Zweifler verstummen lassen, die stets Teslas Erfolgsaussichten in Frage gestellt haben.

Auch der Gewinn kann sich mit umgerechnet 1,37 Milliarden Euro mehr als sehen lassen – obwohl der Durchschnittspreis eines Tesla weiter nach unten geht und günstigere Modelle wie das Model 3 oder der E-SUV Model Y immer beliebter werden.

Ein Hauptgrund für Teslas Erfolg sei auch China, kommentiert The Verge. Der Elektroautohersteller habe es geschafft, in der Volksrepublik eine günstige Produktion aufzustellen und die dort produzierten E-Autos in europäischen Premium-Märkten abzusetzen.

Elektroautos haben noch immer mit Vorurteilen zu kämpfen. In diesem Video räumen wir mit einigen Irrtümern auf: 

5 Irrtümer über Elektroautos Abonniere uns
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Teslas Geheimnis gegen Chipkrise

Angesichts der jüngsten Chipkrise ist Teslas Rekordquartal sogar noch beeindruckender. Der Mangel an Halbleitern zeigt sich längst nicht mehr nur beim fehlenden Nachschub für Next-Gen-Konsolen wie der PlayStation 5 oder High-End-Grafikkarten. Für Weihnachten könnte es sogar richtig düster aussehen. Tesla sei davon nicht betroffen, da es unterschiedliche Chips verwende und die Software zügig anpassen könne.