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VW enttäuscht beim ID.2: Billig-Stromer wohl später dran als erhofft

Der ID.2 soll in erster Linie günstig sein, doch eine leistungsstarke GTI-Version ist nicht ausgeschlossen. (© Volkswagen AG)

Der ID.2 soll VWs erstes Elektroauto der erfolgreichen ID-Reihe werden, das mit einem Startpreis von unter 25.000 Euro überzeugen kann. Die Kosten so weit zu drücken, ist für den Autobauer bisher eine große Herausforderung. Jetzt wird obendrein klar, dass es noch lange dauert, bis Kunden ihren ID.2 erhalten werden – vor 2026 hat praktisch niemand eine Chance.

 
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ID.2 spät dran? Elektro-Polo von VW braucht länger

2025 will Volkswagen den ID.2 offiziell vorstellen. So weit, so gut, schließlich bleibt man damit dem Versprechen treu, bis zu diesem Jahr ein Elektroauto zum Einstiegspreis von unter 25.000 Euro auf den Markt zu bringen. Wann genau die Präsentation zu erwarten ist, bleibt noch unklar. Dafür ist inzwischen ein grober Fahrplan bekannt – und der lässt alle aufhorchen, die auf den ID.2 bereits sehnlich warten.

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Denn Auto, Motor & Sport will aus Unternehmenskreisen erfahren haben, dass die offizielle Vorstellung des Serienfahrzeugs frühestens für Herbst 2025 angesetzt ist (via Ecomento). Auslieferungen noch in dem Jahr sind damit vom Tisch. Im Gegenteil wird Volkswagen sogar die Produktion sogar erst zum Mai 2026 ernsthaft hochfahren.

Etwa ein halbes Jahr zwischen Präsentation und Produktionsstart, das ist in der Branche nicht ungewöhnlich. Startet VW aber erst im Mai, spricht einiges dafür, dass noch mehr Zeit dazwischen liegen könnte. Ein großes Problem: Je mehr Zeit vergeht, umso schwerer dürfte es VW fallen, das Preisversprechen zu halten. Zumal für 2027 eigentlich ein noch günstigeres Modell vorgesehen ist:

VW-Entwicklungsvorstand Kai Grünitz erklärt: „Als wir den Preis definiert haben, basierte das nicht auf Wunschdenken. Wir haben klare Maßnahmen auch auf Batterieebene definiert, damit wir den Preis auch erreichen.“ Das Versprechen steht also weiterhin. Doch der Manager verrät auch: „Die Randbedingungen ändern sich beinahe wöchentlich, das ist richtig. Das muss man adaptieren.“

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Vom ID.2 könnte auch eine GTI-Version erscheinen:

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Günstiges E-Auto: Konkurrenz hängt VW immer weiter ab

Bis VW nennenswerte Stückzahlen des ID.2 bauen kann, könnte es also noch deutlich länger dauern als 2025. Weitere Zeit wird vergehen, bis mehr als nur die aller ersten Kunden ihren ID.2 in Empfang nehmen können. Bis der Billig-Stromer, der von VW schließlich als erstes vollelektrisches Volumenmodell eingeplant ist, tatsächlich ins Volumen kommt, dürfte auch das Jahr 2026 zu Ende gehen.

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Die Konkurrenz, allen voran Citroën mit dem ë-C3, ist VW also einige Schritte voraus. Schon jetzt nehme die Franzosen für den Kompakt-Stromer Bestellungen an, der obendrein auch noch fast 2.000 Euro günstiger ist als der ID.2

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