Der Deutsche Fußball-Bund verbietet WhatsApp. Mitarbeitern des Verbands ist es bald untersagt, den Messenger auf Handys im Einsatz haben. WhatsApp ist DFB-Direktor Oliver Bierhoff zufolge „nicht mehr zu verantworten“. Stattdessen sollen Alternativen genutzt werden.

 

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DFB: WhatsApp-Messenger nicht mehr erlaubt

Mitarbeiter des Deutschen Fußball-Bundes müssen künftig auf den Messenger WhatsApp verzichten. Der Verband hat angekündigt, dass der Messenger zumindest auf den dienstlich genutzten Smartphones nichts mehr zu suchen hat. Die Einschränkung wird mit „rechtlichen und datenschutztechnischen Bedenken“ begründet, wie DFB-Direktor Oliver Bierhoff im Vorfeld eines WM-Qualifikationsspiels erläutert.

WhatsApp sei beim DFB auch deswegen nicht zu verantworten, weil „alle Kontaktdaten nach Amerika wandern“. Man möchte stattdessen zu alternativen Messengern wechseln, wobei keiner namentlich genannt wird. Es könnte auf Signal hinauslaufen, da auch der Facebook Messenger als weiterer Dienst nicht infrage kommt. Die Nationalspieler selbst sind von dem Verbot nicht betroffen und können sich bei der Wahl des Messengers weiter frei entscheiden (Quelle: Sportbuzzer).

Welche Alternativen gibt es eigentlich zu WhatsApp? Die Antwort im Video:

TECH.tipp: WhatsApp-Alternativen

Geht es nach dem Pressesprecher des DFB, dann handelt es sich um eine „länger geplante technische Neuaufstellung“. Diese habe auch nichts mit dem kürzlichen Ausfall von WhatsApp und anderer Facebook-Dienste zu tun. Zum neuen Jahr soll WhatsApp auf Dienst-Handys nicht mehr zur Kommunikation genutzt werden. Der DFB folgt damit dem Beispiel größerer Unternehmen wie der Deutschen Bank und Continental, die ebenfalls auf den Messenger verzichten.

WhatsApp-Verbot wegen Kampf gegen Leaks?

Möglicherweise könnte das Verbot von WhatsApp auch mit einer ganz anderen Sache zusammenhängen. In der Vergangenheit sind immer wieder Interna des DFB an die Öffentlichkeit geraten. Verläufe von WhatsApp-Chats standen hier oft im Mittelpunkt.