Trotz Top-Hardware zieht die Xbox Series X gegen einen Mitbewerber den Kürzeren – und zwar in Sachen Ladezeit. Die PS5 kann der Microsoft-Konsole jedoch nicht die Butter vom Brot nehmen. Die Konkurrenz kommt aus dem eigenen Haus. 

 

Xbox Series X

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Xbox Series S schlägt Series X: Günstige Konsole schneller als das Flaggschiff

Mit der Xbox Series S bietet Microsoft potenziellen Kunden eine kostengünstige Alternative zur teuren Series X. Doch die „Preistipp“-Konsole ist nicht nur günstiger und kleiner als der große Bruder, sondern in manchen Spielen auch tatsächlich schneller – das bestätigte Xbox-Chef Phil Spencer in einem Interview mit Kotaku.

Dabei bezieht sich Spencer auf die Ladezeiten der beiden Konsolen. Hier hat die Series S in manchen Spielen tatsächlich die Nase vorne. Doch wie schafft es die Konsole trotz abgespeckter Hardware die Series X zu überholen? Das liegt vor allem an den deutlich geringer aufgelösten Texturen, dievon der Series-S-Version geladen werden. Da diese kleiner sind, können sie schneller von der SSD geladen werden. Laut Spencer müssen sich die Spieler jedoch keine Sorgen machen, dass die Texturen auf der Series S sichtbar schlechter aussehen.

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Die kleinste Next-Gen-Konsole im Trailer – die Xbox Series S:

Xbox Series S: Enthüllungs-Trailer

Was aus dem Interview nicht hervorgeht: Wie groß ist der Geschwindigkeitsunterschied bei den Spielen, in denen die Xbox Series S die Nase vorne hat? Diese Frage bleibt unbeantwortet. Der Unterschied dürfte jedoch recht marginal ausfallen.

Unterschiede zwischen Xbox Series S und X

Während die Xbox Series X stolze 499 Euro kostet, verlangt Microsoft für die Series S nur 299 Euro. Die preiswerte Xbox verfügt über eine 512 GB große SSD und verzichtet auf ein optisches Laufwerk. Spiele können also nur digital erworben werden.

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Ansonsten bietet die Xbox Series S jedoch fast alle Funktionen, die auch die Series X bietet. Darunter zählen unter anderem VRR, bis zu 120 FPS in ausgewählten Spielen, Quick Resume und die Wiedergabe von Videomedien in voller 4K-Auflösung. Lediglich Spiele werden nicht nativ in 4K berechnet. Das könnte die Xbox Series S zum wahren Highlight der nächsten Konsolengeneration machen.