iPhone X: Wie Apple den Selfie-Porträtmodus perfektioniert hat

Florian Matthey

Das iPhone X bietet erstmals einen Porträtmodus für Selfies: Benutzer können die Beleuchtung ihrer Selbstporträts nachträglich anpassen, um Aufnahmen wie aus dem Fotostudio zu erstellen. Apple erklärt in einem Video, wie man den Modus entwickelt hat.

iPhone X: Wie Apple den Selfie-Porträtmodus perfektioniert hat
Bildquelle: Apple.

iPhone X: Selfie-Porträtmodus soll Fotostudio überflüssig machen

Der Selfie-Porträtmodus des iPhone X nutzt das TrueDepth-Kamerasystem, also die Kombination aus Kamera und Sensoren am oberen Rand des Displays, um das Gesicht des Benutzers dreidimensional zu erfassen. Nach der Aufnahme des Fotos und der zusätzlichen Daten zum Gesicht ist es für die Software des Gerätes möglich, die Beleuchtung des Gesichts nachträglich anzupassen.

Die Software – die sich auch für mit der Hauptkamera auf der Rückseite aufgenommene Fotos verwenden lässt – ist hierbei das vielleicht wichtigste Element des Features. Sie befindet sich aktuell noch im Beta-Stadium, sodass die Ergebnisse nicht immer perfekt aussehen. Allerdings lassen sich schon jetzt durchaus ansprechende „Porträts“ aufnehmen. Wie Apple die Software entwickelt hat, erklärt das Unternehmen in einem aktuellen Video.

iPhone-X-Feature: Apple hat zahlreiche Gemälde und Fotos studiert

In diesem verrät das Unternehmen, dass die Entwickler die Darstellungen in zahlreichen Porträt-Gemäden und in Porträt-Fotos studiert haben, um festzustellen, wie eine entsprechende Aufnahme mit idealen Lichtverhältnissen aussehen sollte. Die Software kommt dann zum Einsatz, um über maschinelles Lernen festzustellen, wie Porträts im Idealfall aussehen sollten. Sie simuliert dann den Effekt der optimalen Beleuchtung – und soll letztendlich ein Fotostudio für viele Aufnahmen überflüssig machen.

iPhone X: Der Selfie-Portrait-Modus.

Das Video zeigt dafür ein Model, das sich zunächst mit viel Studio-Equipment hinsetzt, um eine Aufnahme von sich anfertigen zu lassen. Danach geht die Frau ein paar Schritte zur Seite und wiederholt das Ganze mit einem iPhone X – mit einem ähnlichen Effekt. Schade nur, dass es in der Realität noch nicht immer so gut funktioniert.

Quelle: MacRumors

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